Die Halbelfe sah den Hexer aus der Türe treten. Sie kannte diese Art Abschiede und sie konnte sich vorstellen wie Sarray sich fühlen musste. Worte würden sie weder aufheitern noch ablenken. Sie wäre wohl die gesamte Zeit mit ihren Gedanken bei Crehwill.
„Du wirst ihn bald schon wieder in die Arme schließen. Unversehrt.“ sie wusste nicht, ob sie damit richtig lag. Sie wusste ebenfalls nicht, was war, dass Crehwill und diese anderen Leute heute tun würden. Sie hatte von so vielem keine Ahnung.
„Wie habt ihr euch kennengelernt?“ Es war ein Versuch die Zwergin auf andere, wenn auch nicht weit entfernte, Gedanken zu bringen.
Ferneck | Privatwohnung | das kleine Haus der Heilerin - neben dem der Alchemistin
- Sarray Cestay
- Spieler Level 4
- Beiträge: 531
- Registriert: Mittwoch 20. April 2022, 22:38
- Lebenslauf: Sarray
"Er kam als Patient zu mir.", erklärte sie, nachdem sie Crehwill eine ganze Weile nachgesehen hatte.
Endlich schloss sie die Tür und legte erst einmal Holz nach. Obwohl Sommer, kühlte es sich erstaunlich schnell ab.
"Ein Ochse ist auf ihn drauf gefallen. Er war so schmutzig, dass man vor Lauter Dreck nicht sehen konnte, wie grün und blau er war. Aber nach einem Bad und einer Behandlung... naja... du hast ihn ja gesehen. Echt lecker. Ich geh mal kurz rüber und frag Ljerka, ob sie rüber kommen will. Geschichten erzählen und so. Wartest du hier?"
So richtig bei der Sache war die Zwergin nicht und Ljerka würde ohnehin eine Teil bessere und unterhaltsamere Gastgeberin abgeben.
Zumindest so lange Sarrays Stimmung sich so sehr eingetrübt hatte.
Endlich schloss sie die Tür und legte erst einmal Holz nach. Obwohl Sommer, kühlte es sich erstaunlich schnell ab.
"Ein Ochse ist auf ihn drauf gefallen. Er war so schmutzig, dass man vor Lauter Dreck nicht sehen konnte, wie grün und blau er war. Aber nach einem Bad und einer Behandlung... naja... du hast ihn ja gesehen. Echt lecker. Ich geh mal kurz rüber und frag Ljerka, ob sie rüber kommen will. Geschichten erzählen und so. Wartest du hier?"
So richtig bei der Sache war die Zwergin nicht und Ljerka würde ohnehin eine Teil bessere und unterhaltsamere Gastgeberin abgeben.
Zumindest so lange Sarrays Stimmung sich so sehr eingetrübt hatte.
Es dauerte ein wenig bis Sarray der Halbelfe antwortete. Delia ließ ihr alle Zeit die die Zwergin brauchte. Sie kannte diese Gefühle, kannte es Liebgewonnene gehen zu lassen, gehen um ihre Aufgaben zu erledigen, so gefährlich sie auch waren und dass es gefährlich sein musste, konnte die junge Frau dem Zustand ihrer Gastgeberin entnehmen.
“Ein Ochse ist auf ihn gefallen? Wie hat er denn das geschafft?”, sie musste es einfach fragen, auch wenn Delia sich nicht sicher war Sarrays Gedanken immer wieder zu Crehwill zu senden. “Ich werde hier warten”, war die Antwort der Schwarzhaarigen. Vielleicht tat es der Zwergin gut einen Moment für sich zu haben, oder aber ein paar Momente mit ihrer besten Freundin zusammen. Dort konnte sie vielleicht die Ablenkung, den Trost bekommen den sie brauchte. Ljerka wusste bestimmt was zu tun war.
“Ein Ochse ist auf ihn gefallen? Wie hat er denn das geschafft?”, sie musste es einfach fragen, auch wenn Delia sich nicht sicher war Sarrays Gedanken immer wieder zu Crehwill zu senden. “Ich werde hier warten”, war die Antwort der Schwarzhaarigen. Vielleicht tat es der Zwergin gut einen Moment für sich zu haben, oder aber ein paar Momente mit ihrer besten Freundin zusammen. Dort konnte sie vielleicht die Ablenkung, den Trost bekommen den sie brauchte. Ljerka wusste bestimmt was zu tun war.
- Sarray Cestay
- Spieler Level 4
- Beiträge: 531
- Registriert: Mittwoch 20. April 2022, 22:38
- Lebenslauf: Sarray
Sarray stand recht schnell wieder innerhalb ihrer eigenen vier Wände. Die Mini-Blondine musste sich gegen die Tür stemmen um sie zu schließen, eine Böe war der Meinung, der Eingang sollte offen bleiben.
Endlich geschlossen trabte die Zwergin mit hängenden Schultern zurück zum Tisch.
„Ist nicht da.“ Schulterzuckend nahm sie am Tisch Platz.
„Wir kriegen die Zeit schon rum.“, erklärte die Zwergin und schenkte sowohl der Halbelfe, als auch sich noch einmal Tee ein.
„Erzähl mal, bist du so ne Art Prinzessin oder so? Das klang alles sehr…elitär…“
Endlich geschlossen trabte die Zwergin mit hängenden Schultern zurück zum Tisch.
„Ist nicht da.“ Schulterzuckend nahm sie am Tisch Platz.
„Wir kriegen die Zeit schon rum.“, erklärte die Zwergin und schenkte sowohl der Halbelfe, als auch sich noch einmal Tee ein.
„Erzähl mal, bist du so ne Art Prinzessin oder so? Das klang alles sehr…elitär…“
Ein wenig besorgt betrachtete Delia die Zwergin. Der Abend verlief so gar nicht wie die Kleinwüchsige es sich wohl vorgestellt hatte.
Sie nickte bekräftigend zu der Aussage, sie würden die Zeit schon rumbringen.
„Elitär?“, meinte Delia fragend da sie nicht wusste wie Sarray darauf kam. „Ich bin keine Prinzessin. Ich könnte dir eine lange Geschichte erzählen wer ich nach meiner Geburt wäre, oder nach dem Blut.“ hier zickte sie mit den Schultern. „Aber ich werde dir sagen wer ich bin. Ich bin das zweite Kind einer Söldnerin, einer Elfe der Südlande, daher auch die etwas dunklere Haut. Ich bin in einem Sölderlager aufgewachsen und mir wurde eine vielfältige Ausbildung zu Teil. Die Söldner waren meine Familie, meine Lehrer und meine Kindersitter. Gut, ich gebe zu, es klingt ungewöhnlich aber nicht sonderlich elitär, oder was meinst du?“ Delia lächelte leicht. „Hast du noch Familie?“ Die hoffte dass es eine unverfängliche Frage war.
Sie nickte bekräftigend zu der Aussage, sie würden die Zeit schon rumbringen.
„Elitär?“, meinte Delia fragend da sie nicht wusste wie Sarray darauf kam. „Ich bin keine Prinzessin. Ich könnte dir eine lange Geschichte erzählen wer ich nach meiner Geburt wäre, oder nach dem Blut.“ hier zickte sie mit den Schultern. „Aber ich werde dir sagen wer ich bin. Ich bin das zweite Kind einer Söldnerin, einer Elfe der Südlande, daher auch die etwas dunklere Haut. Ich bin in einem Sölderlager aufgewachsen und mir wurde eine vielfältige Ausbildung zu Teil. Die Söldner waren meine Familie, meine Lehrer und meine Kindersitter. Gut, ich gebe zu, es klingt ungewöhnlich aber nicht sonderlich elitär, oder was meinst du?“ Delia lächelte leicht. „Hast du noch Familie?“ Die hoffte dass es eine unverfängliche Frage war.
- Sarray Cestay
- Spieler Level 4
- Beiträge: 531
- Registriert: Mittwoch 20. April 2022, 22:38
- Lebenslauf: Sarray
Sarray nickte.
„Mein Vater lebt noch, glaube. Und sechs meiner acht Geschwister waren auch noch munter, als ich die Familie das letzte Mal sah.“, erklärte Sarray und fuhr Gedankenverloren mit dem Finger über den Rand des irdenen Teebechers. „Ist aber ein paar Jahre her. In Mahakam ist irgendwie jeder mit jedem irgendwie verwand. Ich hab…ich glaub nicht ganz vierzig Basen und Vettern. Zumindest die, die ich kenne.“ Die Zwergin schmunzelte kurz.
„Kontakt habe ich zu niemandem davon mehr.“, fuhr sie nach einem langen, abwesenden und irgendwie melancholischem Moment fort, bevor sie ihre Gedanken vertrieb und zurückkehrte ins hier und jetzt.
„Und du? Vermisst du deine Familie? Willst du versuchen zurückzukehren?“
Die kleine Blondine lächelte schwach in Richtung ihres dunkelhaarigen Gegenübers.
Im Grunde waren sie sich – zumindest da – ähnlich. Sie hatten ihre Familie hinter sich gelassen, mehr oder weniger unfreiwillig.
Ob die Halbelfe einsam war?
„Mein Vater lebt noch, glaube. Und sechs meiner acht Geschwister waren auch noch munter, als ich die Familie das letzte Mal sah.“, erklärte Sarray und fuhr Gedankenverloren mit dem Finger über den Rand des irdenen Teebechers. „Ist aber ein paar Jahre her. In Mahakam ist irgendwie jeder mit jedem irgendwie verwand. Ich hab…ich glaub nicht ganz vierzig Basen und Vettern. Zumindest die, die ich kenne.“ Die Zwergin schmunzelte kurz.
„Kontakt habe ich zu niemandem davon mehr.“, fuhr sie nach einem langen, abwesenden und irgendwie melancholischem Moment fort, bevor sie ihre Gedanken vertrieb und zurückkehrte ins hier und jetzt.
„Und du? Vermisst du deine Familie? Willst du versuchen zurückzukehren?“
Die kleine Blondine lächelte schwach in Richtung ihres dunkelhaarigen Gegenübers.
Im Grunde waren sie sich – zumindest da – ähnlich. Sie hatten ihre Familie hinter sich gelassen, mehr oder weniger unfreiwillig.
Ob die Halbelfe einsam war?
- Clement Tanguy
- Spieler Level 1
- Beiträge: 16
- Registriert: Montag 13. Juni 2022, 21:36
- Lebenslauf: Clément
Es war bereits dunkel und an anderer Stelle war das Kampfgeschehen bereits voll im Gange, mit noch ungewissem Ausgang, da klopfte es erneut an der Türe der Heilerin. Fast melodisch war auch das Klopfen.
Wenn sie öffnete würde da erneut der ältere Herr stehen und einen etwas betretenen Eindruck vermitteln.
"Entschuldigt die allzu späte Störung werte Dame... ich weiß auch gar nciht, wo ich meinen Kopf habe... nun habe ich es doch tatsächlich geschafft, den Wermut zu vergessen, dessentwegen ich euch ja eigentlich hatte aufsuchen wollen."
Er sah noch genauso aus wie zuvor, als wäre keine Zeit vergangen. Er duftete ein wenig nach verschiedenen Kräutern, Campher war darunter und andere aromatische Öle.
Wenn sie öffnete würde da erneut der ältere Herr stehen und einen etwas betretenen Eindruck vermitteln.
"Entschuldigt die allzu späte Störung werte Dame... ich weiß auch gar nciht, wo ich meinen Kopf habe... nun habe ich es doch tatsächlich geschafft, den Wermut zu vergessen, dessentwegen ich euch ja eigentlich hatte aufsuchen wollen."
Er sah noch genauso aus wie zuvor, als wäre keine Zeit vergangen. Er duftete ein wenig nach verschiedenen Kräutern, Campher war darunter und andere aromatische Öle.
- Sarray Cestay
- Spieler Level 4
- Beiträge: 531
- Registriert: Mittwoch 20. April 2022, 22:38
- Lebenslauf: Sarray
Sie öffnete sofort. War Crehwill zurück?
Nein…Sarray staunte nicht schlecht. Draußen braute sich ein Unwetter zusammen und da stand der elegante Herr von vorhin, geschniegelt und gestriegelt, ohne dass auch nur ein Härchen nicht so lag wie es sollte.
Irgendwie machte der Typ sie total kribbelig, auf halb angenehme, halb aufregende Art. Der Geruch vielleicht? Nein. Die Stimme. Diese Stimme brachte sie schier um den Verstand. Und neugierig machte er sie. Sehr sogar. Wie der wohl im Bett…
Sarray schüttelte den Kopf um die seltsamen Gedanken zu verscheuchen.
„Ähm…ähh….kommt doch erst einmal rein, der Herr.“ Galant trat sie zur Seite. Sie konnte gar nicht anders.
„Wermut hab ich leider grade nicht da. Sobald das Wetter sich legt besorge ich sofort etwas. Ich kann auch zu ihnen nach Hause liefern...“
Warum sagte sie so etwas? Was geschah hier?
„Möchtet ihr vielleicht einen Tee? Ihr solltet hier warten, bis das Wetter sich gebessert hat.“
Die Zwergin redete einmal mehr wie das, was Slava ein Maschinengewehr nennen würde.
Warum schlug ihr Herz so schnell?
Nein…Sarray staunte nicht schlecht. Draußen braute sich ein Unwetter zusammen und da stand der elegante Herr von vorhin, geschniegelt und gestriegelt, ohne dass auch nur ein Härchen nicht so lag wie es sollte.
Irgendwie machte der Typ sie total kribbelig, auf halb angenehme, halb aufregende Art. Der Geruch vielleicht? Nein. Die Stimme. Diese Stimme brachte sie schier um den Verstand. Und neugierig machte er sie. Sehr sogar. Wie der wohl im Bett…
Sarray schüttelte den Kopf um die seltsamen Gedanken zu verscheuchen.
„Ähm…ähh….kommt doch erst einmal rein, der Herr.“ Galant trat sie zur Seite. Sie konnte gar nicht anders.
„Wermut hab ich leider grade nicht da. Sobald das Wetter sich legt besorge ich sofort etwas. Ich kann auch zu ihnen nach Hause liefern...“
Warum sagte sie so etwas? Was geschah hier?
„Möchtet ihr vielleicht einen Tee? Ihr solltet hier warten, bis das Wetter sich gebessert hat.“
Die Zwergin redete einmal mehr wie das, was Slava ein Maschinengewehr nennen würde.
Warum schlug ihr Herz so schnell?
Noch ehe Delia auf Sarrays Fragen hatte antworten können, war diese bereits an der Türe, an der es geklopft hatte. Die junge Frau schob die Antworten auf die gestellten Fragen zur Seite und beobachtete die Veränderung der Zwergin. War sie gerade nich traurig gewesen ja gar melancholisch war sie nun…
Einmal mehr verstand sie nicht, was Sarray sprach, doch sie verstand sehr wohl, dass sich die Stimmlage der Blonden geändert hatte. Delia sah um die kleine Frau herum und sah den Fremden von zuvor und stutze einen Augenblick. Der Herr von zuvor. Nur was wollte er hier? Und warum konnte es nicht warten? Das Wetter war alles andere als eines das zu einem abendlichen Spaziergang einlud.
“Guten Abend”, grüßte Delia den Fremden in elbischer Sprache, höflich, freundlich, fragend, neugierig.
Einmal mehr verstand sie nicht, was Sarray sprach, doch sie verstand sehr wohl, dass sich die Stimmlage der Blonden geändert hatte. Delia sah um die kleine Frau herum und sah den Fremden von zuvor und stutze einen Augenblick. Der Herr von zuvor. Nur was wollte er hier? Und warum konnte es nicht warten? Das Wetter war alles andere als eines das zu einem abendlichen Spaziergang einlud.
“Guten Abend”, grüßte Delia den Fremden in elbischer Sprache, höflich, freundlich, fragend, neugierig.
- Clement Tanguy
- Spieler Level 1
- Beiträge: 16
- Registriert: Montag 13. Juni 2022, 21:36
- Lebenslauf: Clément
"Entschuldigt, die Damen. dann unterhalten wir uns wohl besser in der Älteren Rede weiter..." fuhrt er praktisch nahtlos in der Sprache der Elfen fort.
Wieder musterte er den Raum, als müsse er sich über etwas sicher sein. Vielleicht blickte er einen kleinen Moment in Richtung einer gewissen Truhe weiter hinten im Raum. "...und der Herr Hexer ist schon gegangen, wie schade."
Er ließ sich zum Tisch geleiten. "Aber ich wollte wirklich nicht stören zu so später Stunde..."
Vielleicht fiel auf, dass er beim Sprechen die Lippen nicht weit öffnete, vielleicht eine Marotte des Alter oder des Standes.
"Seht, das Wetter habe ich gar nicht bemerkt... es ist ja wirklich nicht sehr Einladend da draussen."
Wieder musterte er den Raum, als müsse er sich über etwas sicher sein. Vielleicht blickte er einen kleinen Moment in Richtung einer gewissen Truhe weiter hinten im Raum. "...und der Herr Hexer ist schon gegangen, wie schade."
Er ließ sich zum Tisch geleiten. "Aber ich wollte wirklich nicht stören zu so später Stunde..."
Vielleicht fiel auf, dass er beim Sprechen die Lippen nicht weit öffnete, vielleicht eine Marotte des Alter oder des Standes.
"Seht, das Wetter habe ich gar nicht bemerkt... es ist ja wirklich nicht sehr Einladend da draussen."
- Sarray Cestay
- Spieler Level 4
- Beiträge: 531
- Registriert: Mittwoch 20. April 2022, 22:38
- Lebenslauf: Sarray
Das Wetter nicht bemerkt?
Die Zwergin blinzelte eine Spur irritiert.
Das Wetter nicht bemerkt…
Auch Sarray sprach in der älteren Rede weiter, weitaus weniger fließend und teilweise falsch betont, aber halbwegs verständlich.
Diese Stimme…rrr….da könnte sie sich glatt drin suhlen.
„Kräutertee? Eigene Mischung.“, erklärte sie eifrig und stellte ihm eine Tasse hin und schenkte gleich ein.
„Mein Name ist Sarray.“ Hatte sie das nicht schon gesagt? „Darf ich euren Namen erfahren? Und nein…ihr stört nicht.“ Aufgeregt funkelte sie in Delias Richtung.
„Stimmts?“ Irgendwoher kramte sie eine Tüte kandierte Nüsse und servierte sie, nahm aber auch gleich selber welche.
„Woher kommt ihr? Seid ihr zugezogen? Oder haben wir uns bisher immer verpasst?“
Die Zwergin blinzelte eine Spur irritiert.
Das Wetter nicht bemerkt…
Auch Sarray sprach in der älteren Rede weiter, weitaus weniger fließend und teilweise falsch betont, aber halbwegs verständlich.
Diese Stimme…rrr….da könnte sie sich glatt drin suhlen.
„Kräutertee? Eigene Mischung.“, erklärte sie eifrig und stellte ihm eine Tasse hin und schenkte gleich ein.
„Mein Name ist Sarray.“ Hatte sie das nicht schon gesagt? „Darf ich euren Namen erfahren? Und nein…ihr stört nicht.“ Aufgeregt funkelte sie in Delias Richtung.
„Stimmts?“ Irgendwoher kramte sie eine Tüte kandierte Nüsse und servierte sie, nahm aber auch gleich selber welche.
„Woher kommt ihr? Seid ihr zugezogen? Oder haben wir uns bisher immer verpasst?“
Ein freundliches Lächeln umspielte Delias Lippen und sie nickte dankbar, als der Fremde sich auf die Sprache verlegte die sie auch verstand. Ältere Rede, so hieß diese hier? Sie sah dem Neuankömmling dabei zu, wie er sich umsah und dann wie er sich setzte. Etwas war so anders an ihm. Auch seine Gewohnheit zu sprechen und dann war da noch Sarrays wachsendes Gefallen an dem Grauhaarigen. Die Halbelfe befand sehr wohl, dass ein fremder Mann zu einer solchen Zeit störte. Vor allem, da Crehwill nicht hier war. Für die junge Schwarzhaarige gehörten die Zwergin und der Blonde zusammen. Aber vielleicht waren die Dinge hier anders, als dort wo sie herkam? Hätte der unerwartete Gast dringende Behandlung gebraucht, würde sie das vielleicht nicht so sehen, aber er wirkte wohl auf und warum war er nun hier? Für Tee? Für einen Plausch? Einen weiteren Kauf? Hatte er was vergessen? Warum hatte er auf die Kiste gesehen? Und warum die Bemerkung zu dem Hexer? Alles Fragen die sie nicht stellen sollte und nicht stellen würde, nicht jetzt, zumal Sarray bereits einige an den Neuen in der Runde gestellt hatte.
- Clement Tanguy
- Spieler Level 1
- Beiträge: 16
- Registriert: Montag 13. Juni 2022, 21:36
- Lebenslauf: Clément
"Zu einem Te sage ich nicht nein. Und verzeiht, ich vergaß doch tatsächlich mich vorzustellen, wie unhöflich. Ich bin Clement Tanguy..." vom Sprachrythmus hätte jetzt noch eine Menge mehr kommen können, doch er hatte gestoppt, aber eher aus Zerstreuung denn mit Absicht, einfach weil er befand, dass ei nächste Frage wichtiger war.
Und für einen Moment blickte er die Elfe an, als hätte er etwas wichtiges vergessen, allerdings würde er wohl niemals fragen, ob sie sich nicht auch vorstellen könne und wenn er ihrem Blick vielleicht sogar entnahm, dass er stören konnte, dann ignorierte er das doch vollständig.
"Ich wohne nun doch schon eine ganze Weile in der Nähe, nicht direkt in der Stadt aber auch nicht zu weit weg. Meine Familie besitzt ein Handelsschiff auf dem ich derzeit zu residieren pflege, leider bedingt es dieser Umstand, dass ich auch nciht mehr so oft in die Stadt komme wie früher und auch wie ich gerne würde." das schien echtes Bedauern zu sein, das er zeigte.
"Und wenn ich nun so dreist sein dürfte, eine Frage zu stellen... entschuldigt, das ich so mit der Türe ins Haus falle... euer Freund, der Hexer, ist der hier sesshaft geworden? ...Ach je, nun habe ich euch gar keine Zeit gelassen... Wie unhöflich von mir, ich ziehe die Frage sofort wieder zurück. Antwortet gar nicht wenn es euch zu genehm ist."
Und für einen Moment blickte er die Elfe an, als hätte er etwas wichtiges vergessen, allerdings würde er wohl niemals fragen, ob sie sich nicht auch vorstellen könne und wenn er ihrem Blick vielleicht sogar entnahm, dass er stören konnte, dann ignorierte er das doch vollständig.
"Ich wohne nun doch schon eine ganze Weile in der Nähe, nicht direkt in der Stadt aber auch nicht zu weit weg. Meine Familie besitzt ein Handelsschiff auf dem ich derzeit zu residieren pflege, leider bedingt es dieser Umstand, dass ich auch nciht mehr so oft in die Stadt komme wie früher und auch wie ich gerne würde." das schien echtes Bedauern zu sein, das er zeigte.
"Und wenn ich nun so dreist sein dürfte, eine Frage zu stellen... entschuldigt, das ich so mit der Türe ins Haus falle... euer Freund, der Hexer, ist der hier sesshaft geworden? ...Ach je, nun habe ich euch gar keine Zeit gelassen... Wie unhöflich von mir, ich ziehe die Frage sofort wieder zurück. Antwortet gar nicht wenn es euch zu genehm ist."
- Sarray Cestay
- Spieler Level 4
- Beiträge: 531
- Registriert: Mittwoch 20. April 2022, 22:38
- Lebenslauf: Sarray
„Eh…also…eigentlich kenn ich ‚den Hexer‘ erst ein paar Tage.“
So, wie die Zwergin den Titel des Mutanten aussprach, war es keine Beleidigung, sondern etwas bewundernswertes.
„Er kam als Patient und…blieb…“ Natürlich war er geblieben. Sie hatte ihn mit Sex und Futter geködert und sich – ganz nebenbei – in ihn verknallt. So wie sie sich zuvor in die Bruxa verknallt hatte und vor einer Ewigkeit in ihren Vorgesetzen.
Und auch dieses Mal bestand eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es wieder zuende war, bevor es richtig begann. Schon wieder.
Und dieses Mal vielleicht auf schreckliche Art endgültig. Sie wurde blass, überspielte ihre Beunruhigung aber gleich mit der nächsten Frage.
„Ähhh…ihr lebt auf einem Schiff? Das find ich irgendwie praktisch. Wenn man reisen will, hat man sein Haus gleich dabei. Lebt ihr ‚nur‘ auf dem Schiff, oder habt ihr auch noch ein anderes…Haus…“
So, wie die Zwergin den Titel des Mutanten aussprach, war es keine Beleidigung, sondern etwas bewundernswertes.
„Er kam als Patient und…blieb…“ Natürlich war er geblieben. Sie hatte ihn mit Sex und Futter geködert und sich – ganz nebenbei – in ihn verknallt. So wie sie sich zuvor in die Bruxa verknallt hatte und vor einer Ewigkeit in ihren Vorgesetzen.
Und auch dieses Mal bestand eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es wieder zuende war, bevor es richtig begann. Schon wieder.
Und dieses Mal vielleicht auf schreckliche Art endgültig. Sie wurde blass, überspielte ihre Beunruhigung aber gleich mit der nächsten Frage.
„Ähhh…ihr lebt auf einem Schiff? Das find ich irgendwie praktisch. Wenn man reisen will, hat man sein Haus gleich dabei. Lebt ihr ‚nur‘ auf dem Schiff, oder habt ihr auch noch ein anderes…Haus…“
Die junge Halbelfe wurde ein wenig rot, als sie den Blick des neuen Gastes auffing, der sich nun vorgestellt hatte, Sie hatte es wahrlich versäumt dieses zu tun. “Mein Name ist Delia, werter Herr Tanguy”, holte sie dieses also nach.
Nachdenklich folgte sie dem weiteren Wortwechsel und trank von ihrem Tee. Auch glitt ihr Blick zu der Truhe hin. Ob diese Crehwill gehörte? Ein paar Tage nur kannten sie sich? Wenn man sie gefragt hätte, wäre das schon länger gewesen.
Also die Schwarzhaarige sah wie Sarray ein wenig blass um die Nase herum wurde lächelte sie beruhigend. Derzeit gab es keine Veranlassung etwas anderes zu denken, als dass es Crehwill gut ging. So fühlte sie es durch das Band jedenfalls.
“Hättet Ihr etwas von dem Hexer gebraucht?”, fragte die junge Frau, da es die erste, zumindest für sie verständliche Frage war, die der weitere Gast gestellt hatte.
Nachdenklich folgte sie dem weiteren Wortwechsel und trank von ihrem Tee. Auch glitt ihr Blick zu der Truhe hin. Ob diese Crehwill gehörte? Ein paar Tage nur kannten sie sich? Wenn man sie gefragt hätte, wäre das schon länger gewesen.
Also die Schwarzhaarige sah wie Sarray ein wenig blass um die Nase herum wurde lächelte sie beruhigend. Derzeit gab es keine Veranlassung etwas anderes zu denken, als dass es Crehwill gut ging. So fühlte sie es durch das Band jedenfalls.
“Hättet Ihr etwas von dem Hexer gebraucht?”, fragte die junge Frau, da es die erste, zumindest für sie verständliche Frage war, die der weitere Gast gestellt hatte.
- Clement Tanguy
- Spieler Level 1
- Beiträge: 16
- Registriert: Montag 13. Juni 2022, 21:36
- Lebenslauf: Clément
Er nickte der jungen Elfe zu, als diese sich vorstellte, auf weitere Verbeugungen verzichtete er jedoch.
Auch Clement hatte den Begriff Hexer nicht wie eine Beleidigung ausgesprochen, vielmehr war es eine Berufsbezeichnung wie viele andere. Vielleicht stammte auch seine Ansicht einfach noch aus einer Zeit in der vieles anders gewesen war.
Wenn jedoch ein Hexer in diesem Haus wohnte, und nichts anderes suggerierte die Aussage '...und blieb...' dann konnte das in Bezug auf den Geruch so manches bedeuten. Vielleicht schlich sich bei der Erwähnung eine Spur der Trauer in seinen Blick.
Die Frage, ob der Hexer etwas mitgebracht hatte würde er nciht stellen, aber seine Theorie war doch sehr klar. Kleidung, die eine Bruxa getragen hatte, Blut daran, ein Hexer im Haus. Err seufzte kurz.
"Bedauere, für einen Hexer hätte ich im Moment so gar keine Arbeit. Aber es ist immer gut zu wissen, wo ein solche sich aufhält."
Er nahm einen Schluck aus der Tasse, welche die Zwergin ihm gegeben hatte.
"Der Tee ist ja ganz vorzüglich. So ein Schiff bietet tatsächlich die eine oder andere Annehmlichkeit. Meine Familie kommt aus Toussaint und ist dort auch noch in weiten Teilen wohnhaft. Ich selbst lebe derzeit aber fast ausschließlich an Bord des Schiffes.
Auch Clement hatte den Begriff Hexer nicht wie eine Beleidigung ausgesprochen, vielmehr war es eine Berufsbezeichnung wie viele andere. Vielleicht stammte auch seine Ansicht einfach noch aus einer Zeit in der vieles anders gewesen war.
Wenn jedoch ein Hexer in diesem Haus wohnte, und nichts anderes suggerierte die Aussage '...und blieb...' dann konnte das in Bezug auf den Geruch so manches bedeuten. Vielleicht schlich sich bei der Erwähnung eine Spur der Trauer in seinen Blick.
Die Frage, ob der Hexer etwas mitgebracht hatte würde er nciht stellen, aber seine Theorie war doch sehr klar. Kleidung, die eine Bruxa getragen hatte, Blut daran, ein Hexer im Haus. Err seufzte kurz.
"Bedauere, für einen Hexer hätte ich im Moment so gar keine Arbeit. Aber es ist immer gut zu wissen, wo ein solche sich aufhält."
Er nahm einen Schluck aus der Tasse, welche die Zwergin ihm gegeben hatte.
"Der Tee ist ja ganz vorzüglich. So ein Schiff bietet tatsächlich die eine oder andere Annehmlichkeit. Meine Familie kommt aus Toussaint und ist dort auch noch in weiten Teilen wohnhaft. Ich selbst lebe derzeit aber fast ausschließlich an Bord des Schiffes.
- Sarray Cestay
- Spieler Level 4
- Beiträge: 531
- Registriert: Mittwoch 20. April 2022, 22:38
- Lebenslauf: Sarray
Plaudern. Im Grunde genau Sarrays Stärke, aber heute? Ihre Gedanken waren bei Crehwill. So lange Delia sich nicht meldete, war ihm nichts geschehen.
Also versuchte sie eine höfliche Gastgeberin zu sein. „Toussaint…ist es wirklich so schön wie es beschrieben wird? Ich bin ja schon viel rumgekommen, aber Toussaint habe ich noch nicht besuchen dürfen.“
Also versuchte sie eine höfliche Gastgeberin zu sein. „Toussaint…ist es wirklich so schön wie es beschrieben wird? Ich bin ja schon viel rumgekommen, aber Toussaint habe ich noch nicht besuchen dürfen.“
Wie es wohl war auf einem Schiff zu leben? Es war nicht so, dass Delia keine Schiffe kannte. Ganz im Gegenteil. Sie hatte schon viele Schiffe in und aus dem Hafen ein- und auslaufen sehen. Doch auf einem gelebt hatte die nie. Sie hatte davon gehört, dass man seekrank werden konnte und Männer oder Frauen der See wurden Landkrank… wenn man dies so nannte.
Ob es gut war zu wissen wo ein Hexer zu finden war konnte die Halbelfe nachvollziehen, zumindest aufgrund des Wenigen, was sie bislang so erfahren hatte. So zweifelte sie nicht an der Aussage des edel wirkenden Herren, warum sollte sie auch?
Was das Thema Toussaint betraf, verlegte Delia sich darauf dem Gespräch der Beiden einfach nur zu lauschen und den Tee zu genießen. Sie hatte nichts, was die dazu hätte beitragen können und noch immer klang ihr die Warnung Sarrays und Crehwills in den Ohren. Sie sollte niemandem leichtfertig vertrauen.
Ob es gut war zu wissen wo ein Hexer zu finden war konnte die Halbelfe nachvollziehen, zumindest aufgrund des Wenigen, was sie bislang so erfahren hatte. So zweifelte sie nicht an der Aussage des edel wirkenden Herren, warum sollte sie auch?
Was das Thema Toussaint betraf, verlegte Delia sich darauf dem Gespräch der Beiden einfach nur zu lauschen und den Tee zu genießen. Sie hatte nichts, was die dazu hätte beitragen können und noch immer klang ihr die Warnung Sarrays und Crehwills in den Ohren. Sie sollte niemandem leichtfertig vertrauen.
Eher drei Stunden statt zwei, nachdem der Hexer gegangen war, begann das Magieband zu zittern. Er hatte sich verletzt. Das Gefühl von stechenden Schmerz fuhr Delia in den linken Unterarm und Wange. Ein winziger Anflug von Panik und gerade als sie sich davon wieder erholte, spürte die Halbelfe ein sehr unfreundliches Zwicken in der Kniekehle. Es kam mehr, aber weniger wild bis es nach ein wenigen Augenblicken wieder aufhörte. Er lebte, das konnte sie spüren und war bestimmt noch verletzt. Aber sonst wurde es wieder ruhiger.
- Clement Tanguy
- Spieler Level 1
- Beiträge: 16
- Registriert: Montag 13. Juni 2022, 21:36
- Lebenslauf: Clément
"Toussaint ist absolut wundervoll. Der Wein, All die Gewürze... und die Ritter in ihren glänzenden makellosen Rüstungen, das muss man durchaus einmal gesehen haben."
Ein Lächeln ohne die Zähne zu zeigen und ein feiner spöttischer Unterton bei der Erwähnungen des Makellosen Bleches.
Dann glitt sein Blick von einem Moment zum andern zu der Elfe und verharrte bei ihr.
"Ist euch nicht gut?"
Ein Lächeln ohne die Zähne zu zeigen und ein feiner spöttischer Unterton bei der Erwähnungen des Makellosen Bleches.
Dann glitt sein Blick von einem Moment zum andern zu der Elfe und verharrte bei ihr.
"Ist euch nicht gut?"