Bordell | Feuerlilie
- Madame Salina
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- Registriert: Samstag 21. Mai 2022, 20:41
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Eines der feinsten Bordelle in ganz Novigrad. Eine waschechte Succubus hat es vor einiger Zeit übernommen und nach ihren Vorstellungen umgestaltet. Madame Salina führt dieses Geschäft mit großer Hingabe und Weitsicht. Jeder soll sich wohl fühlen, das gilt auch für ihr Personal. Niemand darf ihren Mädchen ungestraft Schaden zufügen. Es beherbergt 15 bis 25 Prostituierte, die sich hier ihren Namen gemacht haben. Es gibt gute Getränke und gemütliche Zimmer. Auch Tanz- und Theatervorführungen finden hier auf der Bühne statt, wenn sie auch nicht ganz jugendfrei sind. Hier ist jeder willkommen, ganz gleich welcher Rasse oder welchem Geschlecht er angehört.
- Silas Patt
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- Registriert: Sonntag 22. Mai 2022, 10:59
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Klirr, klirr, klirr....
Die Waffen des gross gewachsenen, breitschultrigen Mannes, schlugen bei manchen Schritten aufreibend laut aneinander. Ein Geräusch, an welches er sich mit den Jahren gewöhnt hatte und welches ihm so vertraut war, wie einem Kind die Melodie eines Einschlafliedes. Zusätzlich schleppte er schwer an einem Bärenfell, welches sein Beweismaterial gegenüber seinem Auftraggeber für seine erfolgreiche Arbeit war. Das Häuten danach war eine beschissene Arbeit gewesen und hatte viel Zeit in Anspruch genommen. jetzt hatte er vor, sich daraus bei einem Schneider einen Mantel machen zu lassen. Es war wirklich ein monströs gigantisches Mistvieh gewesen und der Kampf lang andauernd. Silas Brust war stolz geschwollen, wenn er daran dachte.
Er kam, eher zufällig, als wirklich gewollt, an einem neuen Etablissement der käuflichen Liebe vorbei, welches er noch nicht besucht hatte. Silas verlangsamte seinen Schritt und blieb stehen, um den Kopf in den Nacken zu legen und an dem Gebäude empor zu blicken, ehe er mit einem Ruck das Bärenfell etwas höher auf die Schulter schob und den Weg hinein nahm.
Imposant, war sein erster Gedanke. Da hatte sich der Inhaber viel Mühe gegeben. Silas kannte Bordelle. Er war zwar kein Gast, der regelmässig Huren brauchte, um sich selbst männlich zu fühlen, doch er wusste Professionalität und Hingabe an der Sache selbst, zu schätzen. Hier stank es nicht, die Böden waren sauber und von den Wänden fiel angenehm gedimmter Kerzenschein. Die Frauen, die sich hier anboten, waren von verschiedenster Schönheit und boten jeder Neigung eine Möglichkeit zum Ausleben. Der Jäger atmete durch. Es lag kein Schweissgeruch in der Luft. Nun...der Abend war auch noch nicht weit fortgeschritten und das Hurenhaus NOCH nicht gut besucht.
"Kann ich euch helfen?" Eine blonde Schönheit näherte sich, doch Silas grinste nur sein für ihn so typisches Jungengrinsen und hob die freie Hand, mit der er das massive Fell nicht halten musste, um eine abwehrende, aber galante Handbewegung zu machen. "Nein schon gut, ich bin kein Kunde." Sein Blick fiel in den Ausschnitt der Hure. "Naja, bin ich SCHON, aber nicht heute. Ich war nur...neugierig." Die blonde Frau schien so schnell nicht aufgeben zu wollen. Mit gespreizten Fingern fuhr sie durch das tiefbraune Bärenfell. "Oh..habt IHR dieses Tier etwa ganz allein erlegt?" Silas sah vom Fell, zur Hure hinüber und wieder zurück. Dann rasteten ihre schmachtenden Worte in seinem Hirne in.
Er straffte sich etwas und wirkte dabei sicher wie ein Gockel, der eine Henne dazu bringen wollte, ein goldenes Ei zu legen. "Ja...ich will ja nicht angeben, aber ich bin ein sehr talentierter Schwertkämpfer...Der Bär war chancenlos."
Sie kokettierte, gab sich interessiert und Silas testosteron geschwängerter Verstand, entrollte die lange Zunge aus seinem Mund. "Es war ein anstrengender Kampf..." Sie bot ihm eine Massage seiner verspannten Muskeln an und Silas dachte gerade darüber nach, als er eine andere weibliche Stimme hinter ihm vernahm.
Die Waffen des gross gewachsenen, breitschultrigen Mannes, schlugen bei manchen Schritten aufreibend laut aneinander. Ein Geräusch, an welches er sich mit den Jahren gewöhnt hatte und welches ihm so vertraut war, wie einem Kind die Melodie eines Einschlafliedes. Zusätzlich schleppte er schwer an einem Bärenfell, welches sein Beweismaterial gegenüber seinem Auftraggeber für seine erfolgreiche Arbeit war. Das Häuten danach war eine beschissene Arbeit gewesen und hatte viel Zeit in Anspruch genommen. jetzt hatte er vor, sich daraus bei einem Schneider einen Mantel machen zu lassen. Es war wirklich ein monströs gigantisches Mistvieh gewesen und der Kampf lang andauernd. Silas Brust war stolz geschwollen, wenn er daran dachte.
Er kam, eher zufällig, als wirklich gewollt, an einem neuen Etablissement der käuflichen Liebe vorbei, welches er noch nicht besucht hatte. Silas verlangsamte seinen Schritt und blieb stehen, um den Kopf in den Nacken zu legen und an dem Gebäude empor zu blicken, ehe er mit einem Ruck das Bärenfell etwas höher auf die Schulter schob und den Weg hinein nahm.
Imposant, war sein erster Gedanke. Da hatte sich der Inhaber viel Mühe gegeben. Silas kannte Bordelle. Er war zwar kein Gast, der regelmässig Huren brauchte, um sich selbst männlich zu fühlen, doch er wusste Professionalität und Hingabe an der Sache selbst, zu schätzen. Hier stank es nicht, die Böden waren sauber und von den Wänden fiel angenehm gedimmter Kerzenschein. Die Frauen, die sich hier anboten, waren von verschiedenster Schönheit und boten jeder Neigung eine Möglichkeit zum Ausleben. Der Jäger atmete durch. Es lag kein Schweissgeruch in der Luft. Nun...der Abend war auch noch nicht weit fortgeschritten und das Hurenhaus NOCH nicht gut besucht.
"Kann ich euch helfen?" Eine blonde Schönheit näherte sich, doch Silas grinste nur sein für ihn so typisches Jungengrinsen und hob die freie Hand, mit der er das massive Fell nicht halten musste, um eine abwehrende, aber galante Handbewegung zu machen. "Nein schon gut, ich bin kein Kunde." Sein Blick fiel in den Ausschnitt der Hure. "Naja, bin ich SCHON, aber nicht heute. Ich war nur...neugierig." Die blonde Frau schien so schnell nicht aufgeben zu wollen. Mit gespreizten Fingern fuhr sie durch das tiefbraune Bärenfell. "Oh..habt IHR dieses Tier etwa ganz allein erlegt?" Silas sah vom Fell, zur Hure hinüber und wieder zurück. Dann rasteten ihre schmachtenden Worte in seinem Hirne in.
Er straffte sich etwas und wirkte dabei sicher wie ein Gockel, der eine Henne dazu bringen wollte, ein goldenes Ei zu legen. "Ja...ich will ja nicht angeben, aber ich bin ein sehr talentierter Schwertkämpfer...Der Bär war chancenlos."
Sie kokettierte, gab sich interessiert und Silas testosteron geschwängerter Verstand, entrollte die lange Zunge aus seinem Mund. "Es war ein anstrengender Kampf..." Sie bot ihm eine Massage seiner verspannten Muskeln an und Silas dachte gerade darüber nach, als er eine andere weibliche Stimme hinter ihm vernahm.
- Madame Salina
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Es war noch nicht sonderlich spät, vielleicht ein früher Nachmittag und abgesehen von wenigen Stammgästen, kaum jemand hier. So hatten ihre Mädchen und auch Jungs noch genug Zeit um sich vorzubereiten. Die Madame ging noch einmal die Räume ab, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung war. Der dunkle Parkettboden ächzte unter ihren klackernden Hufen, die nicht dafür geeignet waren um menschliche Schuhe zu tragen. Eine Nebensächlichkeit, die sie an manchen Tagen bedauerte. Unten im Keller war alles sauber, die hölzernen Badebecken waren frisch gefüllt, auch reichlich Obst und frische Schwämme standen bereit für allerlei sinnliches Badevergnügen. Es duftete nach Rosenblättern, die hier überall verstreut waren. Ging man die Treppen hinauf, so kam man in den großen Hauptsaal, die Wände waren mit Paneelen aus Samt in gedecktem purpur verkleidet, die Wände weiter oben in sinnlichem Bordeaux gestrichen. An den Säulen rankten Kletterpflanzen, geschmückt mit den Blüten von Feuerlilien, dem Markenzeichen dieses Etablissements. An der Decke hing ein großer dunkler Kronleuchter und tauchte den Raum in ein warmes Licht, wie auch die übrigen Kerzen, die in Gläsern an den Tischen verteilt waren und munter vor sich hin flackerten. An den Seiten waren kleine, gut gepolsterte Pavillons zu sehen, für jene Gäste, die sich nur einen kurzen Aufenthalt wünschen oder sich ein Zimmer nicht leisten konnten. Bunte Vorhänge mit Sternenmuster sorgten hierbei für die nötige Privatsphäre. Weiter vorne war eine Bühne zu sehen, hierbei konnte man Tänze und kleine Theaterstücke bewundern. Die Mitarbeiter ließen sich immer wieder etwas besonderes einfallen, um ihre Gäste zu verzaubern. Links daneben Stand eine Bar in welchem guter Met, Bier oder Wein ausgeschenkt wurde, je nach Vorliebe der Gäste, die zumeist von männlichem Geschlecht waren. Ab und zu verirrten sich auch Pärchen hier her, um nach neuen Anregungen zu suchen. Dies geschah eher selten, schickte es sich doch nicht für ein Eheweib einen derartigen Ort aufzusuchen. Weiters gab es einige Tische und Bänke, die zu Kartenspielen einluden. Selten ging es dabei um Geld, viel eher wurden die Gäste hier um das eine oder andere Kleidungsstück entledigt. Etwas weiter oben lagen die Zimmer, die je nach Geschmack und Vorlieben unterschiedlich eingerichtet waren. Während die einen Kunden sanft und liebevoll gestreichelt und auf süßer Wolke schweben wollten, standen andere lieber auf Peitsche und Erniedrigung. Sie selbst musste hier schon mehrmals selbst Hand anlegen, hatte sie doch durch ihren für eine Succubus typisch imposanten Körperbau einen entscheidenden Vorteil. Davon abgesehen machte eine Fixierung mit einem Huf mehr Eindruck, als ein zarter Fuß und ihre Hörner taten hier ihr Übriges um so manch unausgelebte Lust zu entfachen.
Auf den ersten Blick schien alles in bester Ordnung zu sein. Salina entspannte sich ein wenig und beobachtete das Geschehen aus der Ferne. Sie trug ein grünes Kleid, das mehr Kurven zeigte, als es zu verstecken versuchte. Dazu hübschen Perlenschmuck, der ihren Status als Madame noch mehr unterstreichen sollte. Ein neuer Gast war erschienen. Sie kannte diesen Mann noch nicht, doch das was er hier bei sich trug, erregte ihre Aufmerksamkeit. War das etwa ein Bärenfell? Sie hatte schon manche interessante Vorlieben entdeckt, doch das war ihr neu. Für einen kurzen Moment wurde ihr ein wenig mulmig zumute ... jemand der damit prallte einen Bären erlegt zu haben, würde wohl auch nicht lange davor zögern einem anderen Wesen das selbe Schicksal zukommen zu lassen. Einen Sylvan zum Beispiel! Rasch schluckte die Succubus den Gedanken wieder runter, denn im Hier und Jetzt hatte er nichts zu suchen. Sie musste professionell bleiben und dazu gehörte es auch, persönliche Befindlichkeiten außer Acht zu lassen. Zum Glück hatte sich Alivia bereits seiner angenommen und machte ihm schöne Augen. Sie war stolz auf ihr Mädchen, hatte sie doch in ihrer kurzen Zeit hier viel gelernt, wie man Männer um den Finger wickelt um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So schritt sie langsam zur Bar, um dann kurze Zeit später neben ihnen zu stehen. „Soso … anstrengend. Ich hoffe, Ihr habt euch nicht allzu sehr verausgabt?!“ Ein neckisches Lächeln lag auf den Lippen der Succubus, während sie ihm einen Becher feinstem Hypocras überreichte. Alivia und sich selbst schenkte sie ebenfalls ein. „Ein Hoch auf unseren Bärentöter!“, verkündete sie lautstark ehe sie ihren Becher erhob und ihnen zuprostete. „Willkommen in unserem bescheidenen Etablissement. Ich bin Madame Salina, Alivia kennt ihr ja bereits … und wie dürfen wir Euch sonst noch nennen?“
Auf den ersten Blick schien alles in bester Ordnung zu sein. Salina entspannte sich ein wenig und beobachtete das Geschehen aus der Ferne. Sie trug ein grünes Kleid, das mehr Kurven zeigte, als es zu verstecken versuchte. Dazu hübschen Perlenschmuck, der ihren Status als Madame noch mehr unterstreichen sollte. Ein neuer Gast war erschienen. Sie kannte diesen Mann noch nicht, doch das was er hier bei sich trug, erregte ihre Aufmerksamkeit. War das etwa ein Bärenfell? Sie hatte schon manche interessante Vorlieben entdeckt, doch das war ihr neu. Für einen kurzen Moment wurde ihr ein wenig mulmig zumute ... jemand der damit prallte einen Bären erlegt zu haben, würde wohl auch nicht lange davor zögern einem anderen Wesen das selbe Schicksal zukommen zu lassen. Einen Sylvan zum Beispiel! Rasch schluckte die Succubus den Gedanken wieder runter, denn im Hier und Jetzt hatte er nichts zu suchen. Sie musste professionell bleiben und dazu gehörte es auch, persönliche Befindlichkeiten außer Acht zu lassen. Zum Glück hatte sich Alivia bereits seiner angenommen und machte ihm schöne Augen. Sie war stolz auf ihr Mädchen, hatte sie doch in ihrer kurzen Zeit hier viel gelernt, wie man Männer um den Finger wickelt um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So schritt sie langsam zur Bar, um dann kurze Zeit später neben ihnen zu stehen. „Soso … anstrengend. Ich hoffe, Ihr habt euch nicht allzu sehr verausgabt?!“ Ein neckisches Lächeln lag auf den Lippen der Succubus, während sie ihm einen Becher feinstem Hypocras überreichte. Alivia und sich selbst schenkte sie ebenfalls ein. „Ein Hoch auf unseren Bärentöter!“, verkündete sie lautstark ehe sie ihren Becher erhob und ihnen zuprostete. „Willkommen in unserem bescheidenen Etablissement. Ich bin Madame Salina, Alivia kennt ihr ja bereits … und wie dürfen wir Euch sonst noch nennen?“
- Silas Patt
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Plötzlich drängte sich seitlich eine weitere schöne Frau in sein Sichtfeld. Dunkles Haar, ein imposanter Kopfschmuck, ein Kleid, welches ihren wohlhabenden Status ausdrückte und das, was sie zu bieten hatte, galant in Szene setzte. Appetit anregend. Die Geräusche, die ihre Füsse auf dem Boden erklingen liessen, sortierte er nicht als ungewöhnlich ein, weil er viel zu sehr von all den Brüsten abgelenkt war, die die Frauen hier vor sich her trugen. Ein Dekollette´ war tiefer geschnitten, als das Andere. Und man(n) bekam für jede Vorliebe etwas geboten.... grosse Brüste, dralle Brüste, kleine feste Brüste, Igelschnäuzchen....Silas seufzte versonnen. Zu schade, dass er gar keine Zeit hatte und nicht verweilen konnte. "Ladies, ich..." doch da drückte die neue Dame ihm bereits etwas zu Trinken in die Hand. Um ein Haar hätte er den Inhalt des Gefässes über das Bärenfell gekippt. Madame Salina hatte Stil, sie vereinte Eleganz und Erregung in einer Manier, die eher den gehobenen Kreisen diente, hier jedoch auch für den Bürger des "Mittelstandes", erwerblich war. Silas blinzelte. Er musste dieses Fell endlich unter die Augen seines Auftraggebers bringen. Auch für sein Handwerk gab es eine zeitliche Eingrenzung. Und er hatte nicht vor, sich den ansehnlichen Lohn entgehen zu lassen, nur um hier sein übriges Geld zu lassen. "Silas", gab er Madame Salina zur Antwort und zwinkerte einer vorbeieilenden Rothaarigen zu, die zu kichern begann. Musik für seine Ohren. Es war genug Silas für alle da, das würde er schon noch unter Beweis stellen. Alivia, wie er nun wusste, drückte ihren Vorbau gegen seinen freien Unterarm, mit dem er sein Getränk festhielt. Und brachte Silas dazu, die Zähne aufeinander zu beissen. Oha...was nun? Er war niemand, der für sexuelle Gefälligkeiten bezahlen musste, doch er schätzte Profis, bei denen man seine geheimen Gelüste ausleben konnte. Eher weniger geheim, denn Silas war nicht zimperlich, wenn es um seine eigene Befriedigung ging.
"Nur Silas", atmete er gepresst aus und entspannte sich wieder, als die kleine Blonde ihre Brüste wieder woanders hin streckte. "Mögt ihr keine Frauen mit Sonnenhaar?", wollte Alivia wissen und klimperte mit ihren sehr langen dunklen Wimpern, die ihre blauen Augen wie ein Kranz umrahmten. "Ähm..." sein Hirn schickte Blut in seine Lenden und machte es ihm zunehmend schwerer, den Höhlenmenschen, der in ihm wohnte, zurückzuhalten. "Ich habe kein bestimmtes Beuteschema." Lügner. Nun...er konnte sich in jede Frau treiben, wenn es ihn drängte, Druck abzulassen. Aber er hatte selbstverständlich einen Typ Frau, der auch seine Seele schwach werden liess. Nur lag das Andenken daran tief verborgen in seinem Verstand und würde niemals wieder das Tageslicht sehen, wenn es nach ihm ging. Um dies zu erreichen, hatte er allerlei magische Amulette um seinen Hals und an seiner Brust baumeln, die durch die ganze Kluft nicht sichtbar waren. Sie schützten ihn vor Manipulation und Kontrolle seiner Gedanken. Auf diese Weise würde ihm niemals jemand etwas über sich selbst entlocken können. Besser so. Wer wollte das schon?
"Mein Kompliment für dieses schöne Etablissement und..." er räusperte sich, auf die umhergehenden Mädchen zeigend "für die Frauen, die hier arbeiten. Sehr hübsch. Wirklich. Hab schon deutlich schlimmere Kaschemmen gesehen."
"Nur Silas", atmete er gepresst aus und entspannte sich wieder, als die kleine Blonde ihre Brüste wieder woanders hin streckte. "Mögt ihr keine Frauen mit Sonnenhaar?", wollte Alivia wissen und klimperte mit ihren sehr langen dunklen Wimpern, die ihre blauen Augen wie ein Kranz umrahmten. "Ähm..." sein Hirn schickte Blut in seine Lenden und machte es ihm zunehmend schwerer, den Höhlenmenschen, der in ihm wohnte, zurückzuhalten. "Ich habe kein bestimmtes Beuteschema." Lügner. Nun...er konnte sich in jede Frau treiben, wenn es ihn drängte, Druck abzulassen. Aber er hatte selbstverständlich einen Typ Frau, der auch seine Seele schwach werden liess. Nur lag das Andenken daran tief verborgen in seinem Verstand und würde niemals wieder das Tageslicht sehen, wenn es nach ihm ging. Um dies zu erreichen, hatte er allerlei magische Amulette um seinen Hals und an seiner Brust baumeln, die durch die ganze Kluft nicht sichtbar waren. Sie schützten ihn vor Manipulation und Kontrolle seiner Gedanken. Auf diese Weise würde ihm niemals jemand etwas über sich selbst entlocken können. Besser so. Wer wollte das schon?
"Mein Kompliment für dieses schöne Etablissement und..." er räusperte sich, auf die umhergehenden Mädchen zeigend "für die Frauen, die hier arbeiten. Sehr hübsch. Wirklich. Hab schon deutlich schlimmere Kaschemmen gesehen."
- Madame Salina
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Salina lächelte den Mann an, dem im Angesicht des großzügigen Angebotes gar nicht zu wissen schien, wo er hin blicken sollte. Gut so … Bei ihm konnte man bestimmt viel raus schlagen. Auch war er alles andere als unattraktiv. Die Mädchen würden schon ihre Freude mit ihm haben. So viel war sicher. "Silas", erwähnte er nun schließlich seinen Namen, ließ jedoch den Familiennamen aus. Nicht ungewöhnlich, wenn man bedachte, wo er sich befand. Die wenigsten Kunden gaben ihre Namen und Titel bekannt und auch die meisten Mitarbeiterinnen benutzten ein Pseudonym, um ihre wahre Herkunft nicht in den Schmutz zu ziehen. Salina nahm einen Schluck Hypocras, auch um zu zeigen, dass er nicht vergiftet war, während Alivia ihm mit ihren Gesten und Worten ganz schön in Verlegenheit brachte.
„Umso besser. Dann habt Ihr freie Wahl!“, erwiderte die Succubus in Bezug auf sein Beuteschema. Sie lächelte galant, meinte ihre Worte durchaus ernst. „Es freut mich, dass es euch gefällt. Wir legen großen Wert darauf, dass sich unsere Mädchen und Jungs wohl fühlen. Und unsere Kunden natürlich auch.“ Salina nahm noch einen letzten Schluck und schon hatte sie den Becher geleert. Wenn Menschen etwas gut konnten, so war es die Herstellung von Wein. Die darin enthaltenen Kräuter taten dann ihr Übriges um die Sinne zu entfalten und Appetit auf mehr zu machen. „Nur keine falsche Scheu. Seht euch um! Nehmt Platz, legt eure Füße hoch und genießt den Abend ... Fühlt euch hier ganz wie zu Hause. Was auch immer Ihr begehrt, es soll euch gehören!“ Sie wollte sich gerade abwenden, als sie ein Gekreische vernahm.
„Ihh....“ Alles drehte sich um. Eines der Mädchen hatte sich gerade auf einen Tisch gestellt. Ein anderes war gerade dabei sich einen Stuhl zu schnappen und holte aus. Salina sah zu dem Grund hinunter, der für Aufregung gesorgt hatte. Eine der reudigen Straßenkatzen hatte sich hier her verirrt, vermutlich angelockt vom noch unpräparierten Bärenfell. Einen anderen Grund konnte sie sich nicht erklären, die Ratten wurden bereits heute morgen beseitigt. Sie sah armselig aus, hatte nur ein Auge und ein Ohr … und selbst der Schwanz war nicht mehr ganz vorhanden. „Alles ganz ruhig bleiben, keiner bewegt sich“, rief Salina. Doch zu spät, der Kater hatte bereits eines der Mädchen gebissen, das sich gebückt habe, um ihn aufzuheben.
„Umso besser. Dann habt Ihr freie Wahl!“, erwiderte die Succubus in Bezug auf sein Beuteschema. Sie lächelte galant, meinte ihre Worte durchaus ernst. „Es freut mich, dass es euch gefällt. Wir legen großen Wert darauf, dass sich unsere Mädchen und Jungs wohl fühlen. Und unsere Kunden natürlich auch.“ Salina nahm noch einen letzten Schluck und schon hatte sie den Becher geleert. Wenn Menschen etwas gut konnten, so war es die Herstellung von Wein. Die darin enthaltenen Kräuter taten dann ihr Übriges um die Sinne zu entfalten und Appetit auf mehr zu machen. „Nur keine falsche Scheu. Seht euch um! Nehmt Platz, legt eure Füße hoch und genießt den Abend ... Fühlt euch hier ganz wie zu Hause. Was auch immer Ihr begehrt, es soll euch gehören!“ Sie wollte sich gerade abwenden, als sie ein Gekreische vernahm.
„Ihh....“ Alles drehte sich um. Eines der Mädchen hatte sich gerade auf einen Tisch gestellt. Ein anderes war gerade dabei sich einen Stuhl zu schnappen und holte aus. Salina sah zu dem Grund hinunter, der für Aufregung gesorgt hatte. Eine der reudigen Straßenkatzen hatte sich hier her verirrt, vermutlich angelockt vom noch unpräparierten Bärenfell. Einen anderen Grund konnte sie sich nicht erklären, die Ratten wurden bereits heute morgen beseitigt. Sie sah armselig aus, hatte nur ein Auge und ein Ohr … und selbst der Schwanz war nicht mehr ganz vorhanden. „Alles ganz ruhig bleiben, keiner bewegt sich“, rief Salina. Doch zu spät, der Kater hatte bereits eines der Mädchen gebissen, das sich gebückt habe, um ihn aufzuheben.
- Silas Patt
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"Aber-aber..." Noch mehr Hände von noch mehr Frauen, die urplötzlich wie aus dem Nichts gezaubert, neben ihm standen. Und jeder Finger mehr, der über sein Hemd und seinen Lederharnisch strich, jedes Augenpaar mehr, welches sich auf ihn und sein Waffenarsenal heftete, machte ihm seine Entscheidung schwerer, weiterzuziehen. Seine geistige Standhaftigkeit sank, während die andere vielversprechend zu wachsen begann. Freie Wahl....ein neues Etablissement. Mädchen, die noch nicht die halbe Welt in ihren Körperöffnungen willkommen geheissen hatten...Silas atmete gepresst durch geblähte Nasenflügel aus und rang um Fassung. Sein Mund öffnete sich, um eine passende Antwort zu geben, da hörte er ein Schreien. Silas blaue Augen überflogen den Boden, auf dem sich der Grund für die allgemeine Aufregung befinden musste. Eine Maus? Eine Ratte vielleicht? Was er sah, liess ihn die Frauen um ihn herum sofort vergessen. Denn es war: "Galahad?" Der fette Strassenkater hatte sich im Bein einer jungen Hure verbissen, die verzweifelt versuchte, das Mistvieh abzuschütteln. "Schon gut, er tut nichts." Gut, das sah jetzt nicht danach aus, das wusste auch er. IHM tat er nichts, aber der Hüne vergaß immer wieder, wie aggressiv sich das Tier gegenüber allen anderen Wesen verhielt, die sich in seiner Umgebung bewegten, oder auch nur zu atmen wagten.
Silas gab dem Kater entschlossen einen kräftigen Tritt, worauf dieser von dem Mädchen abliess.
"Was soll das du Drecksvieh hm?" Die Frauen um ihn herum, die zuerst Mitleid mit dem armen zerfressenen Tier gezeigt hatten, wichen nun erschrocken zurück. Und Silas verstand das. Wer wollte schon der Nächste auf der Abschussliste eines unberechenbaren Tieres sein, welches mehr Bakterien auf den Zähnen hatte, als ein öffentliches Badehaus?
"Ich würde damit zu einem Heiler gehen. Es wird sich entzünden", riet er der jungen Frau, sie jammernd humpelte. Das war so sicher wie der Austausch von Körperflüssigkeiten in diesem Haus.
Silas drehte sich wieder dem Kater zu. "Kein Fressen für dich. Geh und fang dir ne Maus...oder n Hund oder so. Hau ab Galahad!" Der Kater fauchte und maunzte danach, als würde er sich wahrhaftig mit dem grossen Mann unterhalten wollen. Silas rollte die Augen und tastete sich ab. Irgendwo hatte er noch ein Stück Dörrfleisch von einem Hirsch. Nichts Delikates, aber für einen Strassenkater wie Galahad ein wahrer Festschmaus. Er schmiss es dem Kater vor die Pfoten, der es sofort mit den Zähnen ergriff und sich damit davon machte. Kopfschüttelnd sah der Jäger ihm noch nach, ehe er sich wieder zu den Frauen umdrehte, die nun zahlreich, vom Trubel angelockt, herbeigeeilt waren.
Silas stockte und überschaute all diese Schönheiten. Sein Verstand verabschiedete sich winkend. "Also. Freie Wahl sagtet ihr? Nun, da mein eigener Kater einer eurer Frauen hier Leid zugefügt hat, schulde ich euch etwas. Also werde ich...ein wenig Geld hier lassen. Ihr massiert doch bestimmt auch oder?" Eifriges Nicken um ihn herum. Silas grinste spitzbübisch zur Hausdame, ehe er sich die Hände rieb, wie ein kleiner Junge vor einem reich gedeckten Tisch. Sein Zeigefinger der rechten Hand richtete sich auf eine kurvige Schönheit mit einer Haut wie Kakao. "Kann ich die haben? Oh..und die.." Er zeigte auf eine Blonde mit SEHR grosser Oberweite. "Oh und die da auch.." Eine Brünette mit hübschen grünen Augen. "Und die...und die..kann ich die da auch haben?"
Es endete darin, dass Silas, nur noch in seiner Unterhose, auf einer Art Liege Platz genommen hatte. Und all diese ausgesuchten Frauen ihn massierten. Eine die Schultern, eine Hand für jede Frau. Ein Bein für jede Frau...und er erzählte ihnen von seinen Abenteuern und Heldengeschichten, um sich in ihrer gekauften Bewunderung zu sonnen. Sein Ego wuchs mit jedem Kichern, jedem Aufseufzen. Die Madame Salina schob sich erneut in sein Blickfeld. "Madame, ich bin sehr zufrieden, ihr habt nicht zu viel versprochen, all eure Mädchen sind wahre Profis." Und er? War im Himmel.
Silas gab dem Kater entschlossen einen kräftigen Tritt, worauf dieser von dem Mädchen abliess.
"Was soll das du Drecksvieh hm?" Die Frauen um ihn herum, die zuerst Mitleid mit dem armen zerfressenen Tier gezeigt hatten, wichen nun erschrocken zurück. Und Silas verstand das. Wer wollte schon der Nächste auf der Abschussliste eines unberechenbaren Tieres sein, welches mehr Bakterien auf den Zähnen hatte, als ein öffentliches Badehaus?
"Ich würde damit zu einem Heiler gehen. Es wird sich entzünden", riet er der jungen Frau, sie jammernd humpelte. Das war so sicher wie der Austausch von Körperflüssigkeiten in diesem Haus.
Silas drehte sich wieder dem Kater zu. "Kein Fressen für dich. Geh und fang dir ne Maus...oder n Hund oder so. Hau ab Galahad!" Der Kater fauchte und maunzte danach, als würde er sich wahrhaftig mit dem grossen Mann unterhalten wollen. Silas rollte die Augen und tastete sich ab. Irgendwo hatte er noch ein Stück Dörrfleisch von einem Hirsch. Nichts Delikates, aber für einen Strassenkater wie Galahad ein wahrer Festschmaus. Er schmiss es dem Kater vor die Pfoten, der es sofort mit den Zähnen ergriff und sich damit davon machte. Kopfschüttelnd sah der Jäger ihm noch nach, ehe er sich wieder zu den Frauen umdrehte, die nun zahlreich, vom Trubel angelockt, herbeigeeilt waren.
Silas stockte und überschaute all diese Schönheiten. Sein Verstand verabschiedete sich winkend. "Also. Freie Wahl sagtet ihr? Nun, da mein eigener Kater einer eurer Frauen hier Leid zugefügt hat, schulde ich euch etwas. Also werde ich...ein wenig Geld hier lassen. Ihr massiert doch bestimmt auch oder?" Eifriges Nicken um ihn herum. Silas grinste spitzbübisch zur Hausdame, ehe er sich die Hände rieb, wie ein kleiner Junge vor einem reich gedeckten Tisch. Sein Zeigefinger der rechten Hand richtete sich auf eine kurvige Schönheit mit einer Haut wie Kakao. "Kann ich die haben? Oh..und die.." Er zeigte auf eine Blonde mit SEHR grosser Oberweite. "Oh und die da auch.." Eine Brünette mit hübschen grünen Augen. "Und die...und die..kann ich die da auch haben?"
Es endete darin, dass Silas, nur noch in seiner Unterhose, auf einer Art Liege Platz genommen hatte. Und all diese ausgesuchten Frauen ihn massierten. Eine die Schultern, eine Hand für jede Frau. Ein Bein für jede Frau...und er erzählte ihnen von seinen Abenteuern und Heldengeschichten, um sich in ihrer gekauften Bewunderung zu sonnen. Sein Ego wuchs mit jedem Kichern, jedem Aufseufzen. Die Madame Salina schob sich erneut in sein Blickfeld. "Madame, ich bin sehr zufrieden, ihr habt nicht zu viel versprochen, all eure Mädchen sind wahre Profis." Und er? War im Himmel.
- Madame Salina
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- Beiträge: 19
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Salina hätte es wissen müssen. Im ersten Moment, wo er rein kam, hatte sie geahnt, dass es früher oder später Ärger geben würde. Sie kannte diese Sorte von Mann … Überheblich und selbstgefällig nahmen sie sich was sie wollten und glaubten ihnen gehöre die Welt! Doch sie hatte nicht damit gerechnet, dass es schon am ersten Abend so weit sein würde. Ihr Blick streifte den Mann, der den pelzigen Neuankömmling einen Namen gegeben hatte. Wie bitte? Er tut nichts? Ernsthaft? Und was war das gerade eben? Auf der Succubus Stirn bildete sich eine Senkrechtfalte. Zum Glück war hier noch nicht viel los. Nicht auszudenken, wenn das die Runde machte … Sie schwitzte leicht.
Dank eines Tritts hatte der Kater rasch von Melina abgelassen. Nichts desto trotz war das Problem hiermit nicht beseitigt. „Was Ihr nicht sagt ...“, sprach Salina mit dunkler Stimme, als dieser ihr auch noch riet zu einem Heiler zu gehen. Eine weitere Hure, die zumindest einen Abend ausfiel, das konnte ganz schön teuer kommen. Zum Glück schaffte er es den Kater wieder aus dem Gebäude zu locken. Schnell wurde die Türe wieder geschlossen.
Doch dann … gab sich der junge Mann sich sogleich den Damen hin, vollkommen sorglos, fast so als wäre nichts geschehen. Kein Bedauern, kein kann ich helfen … nichts … gar nichts. „Ja, ist denn das zu fassen?“, fragte sie Alivia, die ratlos mit den Schultern zuckte. Sie sah zu Melina, die sich zunächst auf einen der Stühle niedergelassen hatte und biss sich auf die Lippen.
Dann schritt sie auf ihren neuen Gast zu und bäumte sich vor ihm auf. Die Menschentraube öffnete sich. „Amüsiert ihr euch?“, fragte sie mit zuckersüßer Stimme und warf Silas einen vielsagenden Blick zu. Sie wartete noch einen Moment ab, ehe sie sich noch einmal räusperte. Die Mädchen hörten auf ihn zu massieren. „Ihr habt Recht … ihr schuldet mir was!“ Sie machte noch eine weitere Pause wegen des dramatischen Effekts und stemmte ihre Arme in die Hüften.
„Los … steht auf und helft mir Melina zu stützen … na los, macht schon, ich habe nicht ewig Zeit!“, schnaubte sie, während sie zu ihrem Mädchen ging. Es war ihr egal, ob sie ihm als Kunden verlieren würde. Würde sie sich die Blöße geben das alles mitzumachen, so würde sie noch mehr von verlieren. Dass sie bei ihren Gestiken und dem Tonfall für eine Succubus eher weniger anzüglich auf ihre Gäste wirkte, war ihr in diesem Moment vollkommen egal. Ja … sie würde mit Melina noch zu einem Heilkundigen gehen … und nein, sie würde ihr Etablissement nicht alleine lassen, solange Silas hier war. Nicht jetzt! Wer wusste schon, was er sonst noch für Unglücke herauf beschwören würde.
Dank eines Tritts hatte der Kater rasch von Melina abgelassen. Nichts desto trotz war das Problem hiermit nicht beseitigt. „Was Ihr nicht sagt ...“, sprach Salina mit dunkler Stimme, als dieser ihr auch noch riet zu einem Heiler zu gehen. Eine weitere Hure, die zumindest einen Abend ausfiel, das konnte ganz schön teuer kommen. Zum Glück schaffte er es den Kater wieder aus dem Gebäude zu locken. Schnell wurde die Türe wieder geschlossen.
Doch dann … gab sich der junge Mann sich sogleich den Damen hin, vollkommen sorglos, fast so als wäre nichts geschehen. Kein Bedauern, kein kann ich helfen … nichts … gar nichts. „Ja, ist denn das zu fassen?“, fragte sie Alivia, die ratlos mit den Schultern zuckte. Sie sah zu Melina, die sich zunächst auf einen der Stühle niedergelassen hatte und biss sich auf die Lippen.
Dann schritt sie auf ihren neuen Gast zu und bäumte sich vor ihm auf. Die Menschentraube öffnete sich. „Amüsiert ihr euch?“, fragte sie mit zuckersüßer Stimme und warf Silas einen vielsagenden Blick zu. Sie wartete noch einen Moment ab, ehe sie sich noch einmal räusperte. Die Mädchen hörten auf ihn zu massieren. „Ihr habt Recht … ihr schuldet mir was!“ Sie machte noch eine weitere Pause wegen des dramatischen Effekts und stemmte ihre Arme in die Hüften.
„Los … steht auf und helft mir Melina zu stützen … na los, macht schon, ich habe nicht ewig Zeit!“, schnaubte sie, während sie zu ihrem Mädchen ging. Es war ihr egal, ob sie ihm als Kunden verlieren würde. Würde sie sich die Blöße geben das alles mitzumachen, so würde sie noch mehr von verlieren. Dass sie bei ihren Gestiken und dem Tonfall für eine Succubus eher weniger anzüglich auf ihre Gäste wirkte, war ihr in diesem Moment vollkommen egal. Ja … sie würde mit Melina noch zu einem Heilkundigen gehen … und nein, sie würde ihr Etablissement nicht alleine lassen, solange Silas hier war. Nicht jetzt! Wer wusste schon, was er sonst noch für Unglücke herauf beschwören würde.
- Silas Patt
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Silas seufzte. NIEMALS konnte er sich mal in Ruhe dem schönen Geschlecht widmen.
Nicht mal in einem Bordell! Das war an Hohn ja schon gar nicht mehr zu überbieten.
Und seine Lederkluft wieder anzuziehen, dürfte auch dauern. "Es war eine Katze. Eine KATZE, kein Bär, die sie gebissen hat." Aber, um hier nicht den Zorn der Damenwelt auf sich zu ziehen, ergab er sich seinem Schicksal, nicht ohne mit den Augen zu rollen und bekleidete sich eilig. "Sie-Melina? Ja. Also.Melina. Kann laufen. Galahad hat ihr nicht den Muskel aus der Wade gerissen."
Frauen. Immer so dramatisch. Entweder, sie waren Hausdrachen, die keine Widerworte duldeten und sich vor lauter Emanzipation einen Schwanz hatten wachsen lassen, oder sie waren überkandidelte Prinzesschen, die nichts aushielten.
Wie jene Hure, die ein grosses Wehklagen hören liess, aufgrund eines Katzenbisses. Silas schlenderte zu der Verletzten hinüber. "Also...wohin soll ich sie denn stützen?" Er half der jungen Frau die Treppe hinauf in eines der Zimmer, um sich dort auf ihr Bett zu legen. Dort hockte er sich vor sie hin. Prüfend hob er ihren Fuss an und betrachtete das Bein, welches Galahad als Kauknochen auserwählt hatte. "Hm...das wird eitern. Tut mir den Gefallen und geht bald zu einem Heiler. Ehe ihr fiebert und eine Infektion erleidet, die euch für eine Woche oder länger ans Krankenbett fesselt." Kurz hielt er inne. Wo hatte er das schon mal gehört? Der Jäger zog die dunklen Augenbrauen über seinem Blau zusammen und richtete sich wieder auf. "Ich lasse euch natürlich eine Entschädigung da." Silas zählte der Hure Münzen in die Hand. Das bedeutete Schlaf im Freien, anstatt in einer Schankstube, doch das machte ihm nichts aus.
Den Weg nach unten nahm er nun gezielter. Hatte er sich doch gedacht, dass es keine gute Idee war, hier anzuhalten. Silas band sich seine Waffen wieder an den Körper, schulterte das Bärenfell und taxierte nochmal Madame Salina. Eins war klar, dieses Bordell würde er nicht weiterempfehlen. Er reichte ihr die Münzen, die die Frauen hier für den kurzen Zeitraum seiner Massage ihn kosteten und verliess das Etablissement wieder. Galahad heftete sich, kaum, dass er draussen war, an seine Fersen. "Na, ein schlechtes Gewissen? Wegen dir habe ich nun GAR keine Münzen mehr und ich bin spät dran, um meinen Lohn abzuholen....sag mal...hängt dir da ein Hühnerfuß aus dem Maul?"
Nicht mal in einem Bordell! Das war an Hohn ja schon gar nicht mehr zu überbieten.
Und seine Lederkluft wieder anzuziehen, dürfte auch dauern. "Es war eine Katze. Eine KATZE, kein Bär, die sie gebissen hat." Aber, um hier nicht den Zorn der Damenwelt auf sich zu ziehen, ergab er sich seinem Schicksal, nicht ohne mit den Augen zu rollen und bekleidete sich eilig. "Sie-Melina? Ja. Also.Melina. Kann laufen. Galahad hat ihr nicht den Muskel aus der Wade gerissen."
Frauen. Immer so dramatisch. Entweder, sie waren Hausdrachen, die keine Widerworte duldeten und sich vor lauter Emanzipation einen Schwanz hatten wachsen lassen, oder sie waren überkandidelte Prinzesschen, die nichts aushielten.
Wie jene Hure, die ein grosses Wehklagen hören liess, aufgrund eines Katzenbisses. Silas schlenderte zu der Verletzten hinüber. "Also...wohin soll ich sie denn stützen?" Er half der jungen Frau die Treppe hinauf in eines der Zimmer, um sich dort auf ihr Bett zu legen. Dort hockte er sich vor sie hin. Prüfend hob er ihren Fuss an und betrachtete das Bein, welches Galahad als Kauknochen auserwählt hatte. "Hm...das wird eitern. Tut mir den Gefallen und geht bald zu einem Heiler. Ehe ihr fiebert und eine Infektion erleidet, die euch für eine Woche oder länger ans Krankenbett fesselt." Kurz hielt er inne. Wo hatte er das schon mal gehört? Der Jäger zog die dunklen Augenbrauen über seinem Blau zusammen und richtete sich wieder auf. "Ich lasse euch natürlich eine Entschädigung da." Silas zählte der Hure Münzen in die Hand. Das bedeutete Schlaf im Freien, anstatt in einer Schankstube, doch das machte ihm nichts aus.
Den Weg nach unten nahm er nun gezielter. Hatte er sich doch gedacht, dass es keine gute Idee war, hier anzuhalten. Silas band sich seine Waffen wieder an den Körper, schulterte das Bärenfell und taxierte nochmal Madame Salina. Eins war klar, dieses Bordell würde er nicht weiterempfehlen. Er reichte ihr die Münzen, die die Frauen hier für den kurzen Zeitraum seiner Massage ihn kosteten und verliess das Etablissement wieder. Galahad heftete sich, kaum, dass er draussen war, an seine Fersen. "Na, ein schlechtes Gewissen? Wegen dir habe ich nun GAR keine Münzen mehr und ich bin spät dran, um meinen Lohn abzuholen....sag mal...hängt dir da ein Hühnerfuß aus dem Maul?"
- Silas Patt
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Er schaffte es noch rechtzeitig zum Auftraggeber und bezog seinen wohlverdienten Lohn. Mit nun wieder vollem Münzbeutel, vergeudete er keine weitere Zeit und lieferte das imposante Bärenfell beim Gerber ab. Dieser würde es aufbereiten und an den Schneider weiterleiten. Silas zahlte, was seinen Vorrat an Münzen sofort wieder schmälerte, doch sei es drum. Er hatte seine Arbeit getan und mental einen Haken hinter eine Aufgabe setzen zu können, hatte für ihn immer etwas hoch Befriedigendes an sich. Vielleicht hatte auch ein Kopfgeldjäger wie er, so seine Zwänge. Das mit dem Bordell war nicht so gut gelaufen und er verstand auch nicht so recht, warum sein Kater ihn in die Stadt begleitet und sogar seinen Weg ins Freudenhaus verfolgt hatte. Das sah ihm so gar nicht ähnlich. was war nur in ihn gefahren? Dann noch der Biss. Gut, DER war typisch für den Kampfkater. Silas blieb auf seinem Rückweg kurz vor dem Bordell stehen und fragte sich, ob er sich doch nach der Hure erkundigen sollte. Doch dann kam ihm die aggressive Art der Madame in den Sinn. Das nahm ihm die Entscheidung ab, seiner Wege zu gehen und dieses Etablissement nie wieder aufzusuchen.
- Madame Salina
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Salina stutzte, sie war es nicht gewohnt, dass sich jemand so dermaßen zierte. Für gewöhnlich kamen die Männer in ihrer Gegenwart ihren Bitten nach, teilweise sogar sehr zuvorkommend. Klar gab es hin und wieder Reibereien und Meinungsverschiedenheiten zwischen ihren Gästen und dem Personal. Aber jemand, der so ignorant war, war ihr schon lange nicht mehr unter gekommen. „Es war EURE Katze, die EUER noch unverarbeitetes Bärenfell angelockt hat.“ Sie konnte das Tier bis hier her riechen. Ihre Nasenflügel weiteten sich. „Habt Ihr denn gar kein Verantwortungsgefühl?“
Anscheinend schien er doch irgendwas zu tun. „Kommt mit … wir müssen zu …“ Die Succubus deutete in Richtung Ausgang. „Hey, wo wollt ihr hin?“ Sie stöhnte laut auf. Das durfte noch nicht wahr sein? So legte er sie aufs Bett und betrachtete ihr Bein. Salina hob eine Augenbraue … und schüttelte fassungslos mit dem Kopf. Wie konnte ein einzelner Mann sie so dermaßen zur Weißglut treiben? „Ja … das hatten wir schon, könntet ihr mir bitte helfen sie zu einem Heiler zu bringen?“ Statt ihrer Bitte nachzukommen gab er der Verletzten ein paar Münzen in die Hand und bewegte sich zielstrebig nach unten. Na toll, das hatte ihr gerade noch gefehlt!
„Wie siehts aus Melina, kannst du gehen?“, fragte sie besorgt nach. Die Angesprochene nickte, erhob sich vom Bett und humpelte leicht. Der Fuß war blau angelaufen, das Tier hatte sich wohl ganz schön fest gehakt. Salina hakte sich bei ihr unter und gemeinsam gingen sie die Treppe wieder nach unten. „Sorgt dafür, dass hier alles reibungslos läuft. Wir sind so schnell, wie möglich wieder da!“
Draußen angekommen, gingen sie ein paar Schritte die Gasse entlang. Nachdem sie ein paar Gassen weiter waren, brach Melina ihr Schweigen. „Was war nur los mit dir? Du bist doch sonst nicht so ...“ Salina blickte zu ihr hinüber. „Ernsthaft?“ „Naja, für gewöhnlich springst du nicht so mit Kunden um. Und, ich weiß nicht … eigentlich war er ja ganz niedlich. Fandest du nicht?“ Sie fuhr sich mit den Finger durch ihre roten Locken. Salina schwieg und biss sich auf die Lippen. „Wir hatten ihn schon so weit … er war wie Wachs in unseren Händen.“ „Genauso wie sein Kater! Sag mal, bist du dir sicher, ob er nicht etwas anderes verletzt hat, als dein Bein?“ „Aber dafür konnte er nichts! Du hast doch gesagt, er darf sich amüsieren … und das hat er auch, sehr sogar.“ Sie lächelte. „Er ist ein Jäger. So wie er geprahlt hat … das verheißt nichts Gutes. Was würde ihn davon abhalten …?“ „Du siehst Schatten, dort wo keine sind, meine Liebe.“ „Und wenn schon … “ Das Thema war für sie erledigt. Es war besser so für sie und alle Beteiligten.
„Mir ist Schwarz … ich ...“ Salina hielt inne, wusste sie nicht so recht, was sie damit meinte. Schon zog sie sich wie ein nasser Sack zusammen und gab ein merkwürdiges Keuchen von sich. „Oh … verdammt!“ Wo kam das denn nun auf einmal her? Für gewöhnlich entzündete sich ein Katzenbiss nicht so schnell. Salina legte sie auf den kalten Straßenboden ab. „Hey … hier bleiben...“, sprach sie zu ihr. Ein Keuchen kam als Antwort. Melina rang nach Luft. Salina erhob sich und sah sich um und schrie: „HEILER … ICH BRAUCHE EINEN HEILER! IST HIER EIN VERDAMMTER HEILER?“ Sie zitterte … hatte Panik. „Nein... nein … nein … nein … nein!“ Hilfesuchend sah sie sich um. Da sah sie ihm. Ihre Augen trafen sich für einen kurzen Moment. Doch kein Wort kam über ihre Lippen. Sie hatte keine Lust zu kämpfen. Sie hatte keine Lust zu streiten. Etwas anderes war in dem Moment wichtiger. Sie sank ihren Kopf zu Melina und wartete darauf, dass ihre Rufe gehört würden. Mehr konnte sie nicht tun … jetzt nicht mehr!
Anscheinend schien er doch irgendwas zu tun. „Kommt mit … wir müssen zu …“ Die Succubus deutete in Richtung Ausgang. „Hey, wo wollt ihr hin?“ Sie stöhnte laut auf. Das durfte noch nicht wahr sein? So legte er sie aufs Bett und betrachtete ihr Bein. Salina hob eine Augenbraue … und schüttelte fassungslos mit dem Kopf. Wie konnte ein einzelner Mann sie so dermaßen zur Weißglut treiben? „Ja … das hatten wir schon, könntet ihr mir bitte helfen sie zu einem Heiler zu bringen?“ Statt ihrer Bitte nachzukommen gab er der Verletzten ein paar Münzen in die Hand und bewegte sich zielstrebig nach unten. Na toll, das hatte ihr gerade noch gefehlt!
„Wie siehts aus Melina, kannst du gehen?“, fragte sie besorgt nach. Die Angesprochene nickte, erhob sich vom Bett und humpelte leicht. Der Fuß war blau angelaufen, das Tier hatte sich wohl ganz schön fest gehakt. Salina hakte sich bei ihr unter und gemeinsam gingen sie die Treppe wieder nach unten. „Sorgt dafür, dass hier alles reibungslos läuft. Wir sind so schnell, wie möglich wieder da!“
Draußen angekommen, gingen sie ein paar Schritte die Gasse entlang. Nachdem sie ein paar Gassen weiter waren, brach Melina ihr Schweigen. „Was war nur los mit dir? Du bist doch sonst nicht so ...“ Salina blickte zu ihr hinüber. „Ernsthaft?“ „Naja, für gewöhnlich springst du nicht so mit Kunden um. Und, ich weiß nicht … eigentlich war er ja ganz niedlich. Fandest du nicht?“ Sie fuhr sich mit den Finger durch ihre roten Locken. Salina schwieg und biss sich auf die Lippen. „Wir hatten ihn schon so weit … er war wie Wachs in unseren Händen.“ „Genauso wie sein Kater! Sag mal, bist du dir sicher, ob er nicht etwas anderes verletzt hat, als dein Bein?“ „Aber dafür konnte er nichts! Du hast doch gesagt, er darf sich amüsieren … und das hat er auch, sehr sogar.“ Sie lächelte. „Er ist ein Jäger. So wie er geprahlt hat … das verheißt nichts Gutes. Was würde ihn davon abhalten …?“ „Du siehst Schatten, dort wo keine sind, meine Liebe.“ „Und wenn schon … “ Das Thema war für sie erledigt. Es war besser so für sie und alle Beteiligten.
„Mir ist Schwarz … ich ...“ Salina hielt inne, wusste sie nicht so recht, was sie damit meinte. Schon zog sie sich wie ein nasser Sack zusammen und gab ein merkwürdiges Keuchen von sich. „Oh … verdammt!“ Wo kam das denn nun auf einmal her? Für gewöhnlich entzündete sich ein Katzenbiss nicht so schnell. Salina legte sie auf den kalten Straßenboden ab. „Hey … hier bleiben...“, sprach sie zu ihr. Ein Keuchen kam als Antwort. Melina rang nach Luft. Salina erhob sich und sah sich um und schrie: „HEILER … ICH BRAUCHE EINEN HEILER! IST HIER EIN VERDAMMTER HEILER?“ Sie zitterte … hatte Panik. „Nein... nein … nein … nein … nein!“ Hilfesuchend sah sie sich um. Da sah sie ihm. Ihre Augen trafen sich für einen kurzen Moment. Doch kein Wort kam über ihre Lippen. Sie hatte keine Lust zu kämpfen. Sie hatte keine Lust zu streiten. Etwas anderes war in dem Moment wichtiger. Sie sank ihren Kopf zu Melina und wartete darauf, dass ihre Rufe gehört würden. Mehr konnte sie nicht tun … jetzt nicht mehr!
- Silas Patt
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"Nicht hinsehen alter Junge. Sie ist nicht da. Nicht existent. Du hörst sie auch nicht. Schau weg und geh deiner Wege. Es muss dich nicht interessieren, was sie zu sagen hat." Die Schreie nach einem Heiler waren nicht von gewöhnlicher Natur. Panik lag darin. Blanke Angst hatte die arrogante Kälte der Madame des Bordells abgelöst und kurz überlegte sich der Jäger, ob er sich nicht in diesem Anblick sonnen sollte. Weil Hochmut immer vor dem Fall kam. Dann aber wackelte das nackte Engelchen auf seiner Schulter mit dem dicken Hintern und erinnerte ihn daran, dass er eine gute Seite in sich trug. Eine, die nicht darauf stand, jemandem beim Sterben oder Leiden zuzusehen, der ihm nicht das Geringste getan hatte. Und diese Hure war nun wirklich unschuldig. "Ach verflucht sei der Tag, an dem ich einen Fuss in diese verdammte Stadt gesetzt habe." Silas stapfte unwirschen Schrittes auf die beiden Frauen zu, die wenig Beachtung bei den Umstehenden fanden. Zu sterben war normal. Auch auf offener Strasse. Stören taten sich die Menschen und Wesen um sie herum nur daran, wenn das, woran man krepierte, ansteckender Natur war. "WEIB!" Donnerte er und rieb sich das bärtige Kinn. "Es ist doch nur ein-" Dann sah er es. die blauen Lippen, die geschwollene Zunge, auch der Kehlkopf rundete sich auf ungesunde Art. Sowas hatte er schon mal gesehen. "Ist sie allergisch auf Katzen?" Madame Salina schien ihn gar nicht richtig wahrzunehmen. Silas entriss ihr das Mädchen und legte sie flach auf den Boden. "Da vorne um die Ecke rechts ist ein Schlachter. Rennt. Wir brauchen einen Hühnerknochen." Sie nickte fahrig und erhob sich, aber Silas packte sie am Oberarm und zog sie auf Augenhöhe zu sich hinab. "Seht mich an. HÜHNERKNOCHEN. Jetzt los." Während sie davon eilte, erstaunlich schnell für eine Frau in einem prunkvollen Kleid, zog er ein Messer aus seinem Ledergurt und prüfte die Schärfe. Es dauerte wirklich nicht lang und ihm wurde ein Hühnerknochen, das Objekt seiner diesmaligen Begierde vor die Augen gehalten. Silas nahm ihn an sich, kappte mit dem Messer die Enden, saugte das Mark heraus und drückte der Hure dann das Messer in die Mulde unterhalb des Adamsapfels, der bei ihr nur sanft geschwungen und nicht so ausgeprägt war, wie bei einem Mann. Blut spritzte und benetzte in feinen Tropfen Silas Gesicht, Hals und oberen Brustansatz, doch dieser schob unbeeindruckt den Knochen in die von ihm geschaffene Öffnung und liess Luft in die Lungen der Frau strömen. "okay, JETZT muss sie wirklich schnell zu einem Heiler." Hoffentlich hatte er nichts verschlimmbessert.
- Madame Salina
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Es war zum verrückt werden. Kaum jemand schenkte der Situation Beachtung. War es denn wirklich so schwer nach dem nächstgelegenen Heiler zu schicken? Sie würde es ja selbst tun, konnte ihr Freudenmädchen jedoch nicht so lange alleine lassen. Plötzlich vernahm sie stapfende Schritte. Dann eine Stimme, die ihr sehr bekannt vorkam. "WEIB!" Salina sah den Mann an. Ihre Lippen zuckten leicht, während ihre Augen sich zu Schlitzen verengten. Der hatte ihr gerade noch gefehlt! Doch sie stand unter Schock und war nicht in der Lage das auszusprechen, was ihr in einer entspannten Situation über die Lippen käme. Seine nächste Frage verwunderte die Bordellbesitzerin. Auch wenn sie keine Ahnung hatte, was das Wort allergisch zu bedeuten hatte, spürte sie dass er ihr wohl tatsächlich helfen wollte. Und was hatte sie zu verlieren? Die nächsten Worte waren noch verwirrender. Hühnerknochen? Wollte er ihr jetzt auch noch eine Suppe kochen? Nichts desto trotz kam sie seiner Bitte nach, denn er schien zu wissen, was er tat. Zumindest in diesem Moment.
Was dann geschah, ließ der ansonsten eher hart gesottenen Madame das Blut in den Adern gefrieren. „Nein … nein, nein, nein, nein, nein, nein … Was MACHT ihr da?!“ Oh, wie konnte sie nur so dumm sein ihm zu vertrauen? Wie sollte sie das den anderen erklären? Wie konnte sie sich das selbst verzeihen? Da steckte er nun drinnen der Hühnerknochen mitten in der Kehle ihrer Hure. Ein schauriger Anblick. Sie war den Tränen nahe. Doch dann sah sie noch einmal hin. Die bläuliche Verfärbung ließ nach, sie schien am Leben zu sein … zu atmen … irgendwie. Zumindest etwas. Melina riss die Augen auf, Panik war darin zu erkennen, Salina hielt ihre Hand und streichelte sie sanft. In ihrem Kopf ratterte es. Freund oder Feind? Retter oder Verstümmler? Sie konnte sich daraus keinen Reim machen. Sollte sie ihm danken oder sich doch lieber seiner entledigen? „Was zum … seid ihr nun etwa auch ein Bader oder ein Folterknecht? Findet ihr das etwa lustig?“ Oh … es kostete sie eine Menge Beherrschung lediglich diese Worte auszusprechen und ihm nicht gleich an die Gurgel zu springen.
Entschlossen erhob sie sich und schob ihre Hände sanft zwischen Melinas Kniekehle und Nacken und hob sie mit einem Ruck in die Höhe. Sie war nicht leicht, aber das Adrenalin schoss durch die Adern der Succubus, sodass sie diese scheinbar mühelos tragen konnte. Man sagte ja bekanntlich, dass Mütter Bärenkräfte entwickeln konnten, wenn ihr Kind in Gefahr war. Dies war ein ähnliches Phänomen. So schritt sie fort ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen. Was sollte sie noch sagen? Sie hatte ihm mehrmals darum gebeten, Melina zu stützen und zu einem Heiler zu bringen und jetzt war es zu spät.
Was dann geschah, ließ der ansonsten eher hart gesottenen Madame das Blut in den Adern gefrieren. „Nein … nein, nein, nein, nein, nein, nein … Was MACHT ihr da?!“ Oh, wie konnte sie nur so dumm sein ihm zu vertrauen? Wie sollte sie das den anderen erklären? Wie konnte sie sich das selbst verzeihen? Da steckte er nun drinnen der Hühnerknochen mitten in der Kehle ihrer Hure. Ein schauriger Anblick. Sie war den Tränen nahe. Doch dann sah sie noch einmal hin. Die bläuliche Verfärbung ließ nach, sie schien am Leben zu sein … zu atmen … irgendwie. Zumindest etwas. Melina riss die Augen auf, Panik war darin zu erkennen, Salina hielt ihre Hand und streichelte sie sanft. In ihrem Kopf ratterte es. Freund oder Feind? Retter oder Verstümmler? Sie konnte sich daraus keinen Reim machen. Sollte sie ihm danken oder sich doch lieber seiner entledigen? „Was zum … seid ihr nun etwa auch ein Bader oder ein Folterknecht? Findet ihr das etwa lustig?“ Oh … es kostete sie eine Menge Beherrschung lediglich diese Worte auszusprechen und ihm nicht gleich an die Gurgel zu springen.
Entschlossen erhob sie sich und schob ihre Hände sanft zwischen Melinas Kniekehle und Nacken und hob sie mit einem Ruck in die Höhe. Sie war nicht leicht, aber das Adrenalin schoss durch die Adern der Succubus, sodass sie diese scheinbar mühelos tragen konnte. Man sagte ja bekanntlich, dass Mütter Bärenkräfte entwickeln konnten, wenn ihr Kind in Gefahr war. Dies war ein ähnliches Phänomen. So schritt sie fort ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen. Was sollte sie noch sagen? Sie hatte ihm mehrmals darum gebeten, Melina zu stützen und zu einem Heiler zu bringen und jetzt war es zu spät.
- Silas Patt
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Also wirklich, noch NIE in seinem Leben , war ihm eine derartig zickige Person begegnet. Und so eine blinde. Er hatte dieser Hure das Leben gerettet. Niemand konnte mit Garant sagen, ob sie es überhaupt lebend bis zum Heiler geschafft hätte.
Und nun erhob sich dieses Weibsbild mit der Hure in ihren Armen und stolzierte davon, als habe er ihr persönlich ins Bein gebissen. Silas kratzte sich am Kopf. Er hatte nur helfen wollen. Frauen... "Das Wort, nach dem ihr sucht, heisst DANKE!" Keine Manieren diese Madame Salina. Seltsames Ding. So launisch wie ein tosendes Meer. Auf und ab und auf und ab. Wahrscheinlich gehörte sie zu der Sorte Frau, der man nie etwas recht machen konnte.
Für das kleine Freundenmädchen hoffte er, dass sie durchkam. So kehrte der Kopfgeldjäger wieder in den Wald zurück und widmete sich der nächsten Aufgabe.
Und nun erhob sich dieses Weibsbild mit der Hure in ihren Armen und stolzierte davon, als habe er ihr persönlich ins Bein gebissen. Silas kratzte sich am Kopf. Er hatte nur helfen wollen. Frauen... "Das Wort, nach dem ihr sucht, heisst DANKE!" Keine Manieren diese Madame Salina. Seltsames Ding. So launisch wie ein tosendes Meer. Auf und ab und auf und ab. Wahrscheinlich gehörte sie zu der Sorte Frau, der man nie etwas recht machen konnte.
Für das kleine Freundenmädchen hoffte er, dass sie durchkam. So kehrte der Kopfgeldjäger wieder in den Wald zurück und widmete sich der nächsten Aufgabe.
Irgend jemand musste sich am Ende doch erbarmt und einen Heiler geholt haben.
Es war immer ein Risiko, war man der erste, der losstürmte und erwies es sich als Fehlalarm war es der rührige Helfer der womöglich selbigen am Ende zu entlohnen hatte, so standen dann doch erst einmal alle herum.
Aber irgendwer musste sich dann doch durchgerungen haben, und auch die Wache war verständigt worden, dass da einer einer Hure am helllichten Tag die Kehle aufschnitt wollte. Ohne allerdings besonders große Ambitionen patrouillierte die verständigte Streife an der Stelle vorbei, da war kein Geschrei, zumindest keine, dass nach "Mörder!" und "Verbrecher!" klang, also verloren sie das Interesse. Da mischte man sich besser nicht ein, das brachte nur Ärger.
Der Arzt, der aber mit ihnen kam blieb länger. Er war auch nicht gerannt, das verboten Würde und Anstand und vor allem der lange Mantel, der Hose um Wams vor dem Dreck der Straße und dem Auswurf der Patienten schützte.
Dem großgewachsenen Kerl, der die Szenerie entschwand schenkte weder Wache noch Arzt größere Beachtung. Vielleicht raunten einige Stimmen etwas von Rettung und die meisten konnten sich wohl keinen Reim auf seine Tat machen, aber mit großen Augen blickten manche der Schaulustigen ihm hinterher, und er würde sicher noch eine Weile für Gesprächsstoff im Viertel gesorgt haben, allein seiner beachtlichen Statur wegen.
Der Arzt indes hatte sich von den Umstehenden das Geschehen schildern lasen und nahm nun die Verfolgung der Madame auf, welche die Patientin von dannen zu tragen trachtet. Vielleicht witterte er ein gutes Geschäft, zum Leibarzt eines Freudenhauses berufen zu werden mochte zwar dem Ruf etwas abträglich sein, der Kasse hatte es aber noch nie geschadet. Da nahm man dann doch die Mühen auf sich und beschleunigte sogar den Schritt ein wenig.
"Madame... Madame... so wartet doch. Ihr habt nach einem Arzt rufen lassen?"
Es war immer ein Risiko, war man der erste, der losstürmte und erwies es sich als Fehlalarm war es der rührige Helfer der womöglich selbigen am Ende zu entlohnen hatte, so standen dann doch erst einmal alle herum.
Aber irgendwer musste sich dann doch durchgerungen haben, und auch die Wache war verständigt worden, dass da einer einer Hure am helllichten Tag die Kehle aufschnitt wollte. Ohne allerdings besonders große Ambitionen patrouillierte die verständigte Streife an der Stelle vorbei, da war kein Geschrei, zumindest keine, dass nach "Mörder!" und "Verbrecher!" klang, also verloren sie das Interesse. Da mischte man sich besser nicht ein, das brachte nur Ärger.
Der Arzt, der aber mit ihnen kam blieb länger. Er war auch nicht gerannt, das verboten Würde und Anstand und vor allem der lange Mantel, der Hose um Wams vor dem Dreck der Straße und dem Auswurf der Patienten schützte.
Dem großgewachsenen Kerl, der die Szenerie entschwand schenkte weder Wache noch Arzt größere Beachtung. Vielleicht raunten einige Stimmen etwas von Rettung und die meisten konnten sich wohl keinen Reim auf seine Tat machen, aber mit großen Augen blickten manche der Schaulustigen ihm hinterher, und er würde sicher noch eine Weile für Gesprächsstoff im Viertel gesorgt haben, allein seiner beachtlichen Statur wegen.
Der Arzt indes hatte sich von den Umstehenden das Geschehen schildern lasen und nahm nun die Verfolgung der Madame auf, welche die Patientin von dannen zu tragen trachtet. Vielleicht witterte er ein gutes Geschäft, zum Leibarzt eines Freudenhauses berufen zu werden mochte zwar dem Ruf etwas abträglich sein, der Kasse hatte es aber noch nie geschadet. Da nahm man dann doch die Mühen auf sich und beschleunigte sogar den Schritt ein wenig.
"Madame... Madame... so wartet doch. Ihr habt nach einem Arzt rufen lassen?"
- Madame Salina
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- Registriert: Samstag 21. Mai 2022, 20:41
- Lebenslauf:
Noch einmal drehte sich Salina um. War es nur ein Hauch … eine kleine Hoffnung, doch es war wie sie es erwartet hatte. Er war nicht mehr hier. Sie schüttelte den Kopf. Nein, das war wahrlich nicht das Wort, das sie suchte. Doch jene Worte, die sie suchte wagte sie nicht einmal in ihren Gedanken zu formen, geschweige denn über ihre Lippen zu bringen. Viel zu verletzlich würde sie dadurch werden.
Sie setzte ihren Weg fort. Ihre Hufe klackerten unter den mit Steinen belegten Boden. Nur noch ein paar Straßen weiter … Langsam fühlte sie die Schwere, die in ihren Armen lag … die Erschöpfung, die der Abend mitgebracht hatte. Sie konnte sich keinen Reim daraus machen, wie es so weit kommen konnte. Vielleicht wäre es besser gewesen ihn nicht zu begrüßen. Vielleicht hätte sie besser dafür gesorgt, dass die Tür besser verschlossen wurde und das Tier wäre nie hinein gekommen. Vielleicht hätte sie sich nach dem Vorfall besser zurück gezogen und ihm seinen Vergnügen nachkommen lassen, anstatt zu erwarten, dass er ihr helfen würde. Vielleicht hatte sie sich falsch ausgedrückt. Vielleicht wollte sie viel zu viel auf einmal… Vielleicht unter anderen Umständen, in einem anderen Leben hätten sie sich sogar gut verstanden. Viel zu viele vielleichts, viel zu wenig Sicherheit. Ein viel zu großes Risiko. Nur um nicht jener Tatsache ins Auge zu sehen, dass sie sich in seiner Nähe furchtbar hilflos und unbedeutend fühlte. Vielleicht hätte es einfach nicht sein sollen, stellte sie enttäuscht fest.
Sie war nicht sie selbst gewesen … nicht das was sie sein wollte. Konnte ein einzelner Mensch so etwas bewirken? War sie nicht bei Sinnen oder warum sonst hatte es nicht funktioniert, sich mit ihm zu verbinden? Jene Lust zu entfachen, die ansonsten beinahe schon erschreckend einfach von statten ging. Jene Energie, die ihr einst geholfen hatte ihren Vater zu retten und sich selbst aus dem Käfig zu befreien und ihr und ihrem Bordell zu einem guten Ruf zu verhelfen? Jene Energie, sie sie schützte und die ihr Überleben in einer Welt wie dieser sicherte. Wer war sie ohne? Was blieb dann noch übrig? Salina wagte es nicht diese Gedanken fortzusetzen. Viel zu lange hatte sie sich in Sicherheit gewogen, eine Sicherheit die keine war. Menschen sind ein seltsames Volk, das hatte ihr Vater ihr bereits gelehrt. Doch im Gegensatz zu ihm konnte sie sich nicht einfach so im Wald verstecken und sich über sie lustig machen. Oh, wie sie ihm manchmal darum beneidete! Nein, sie brauchte die Menschen … sie brauchte ihre Lust, wie andere Luft zum atmen brauchten. Dieses Verlangen war die Nahrung, die Succubi benötigten. Ein Fluch und zugleich ein Segen. Denn kaum ein Wesen war in der Lage ein derartiges Spektrum an tiefer Lust und Leidenschaft zu empfinden, wie Ihresgleichen.
Salina hatte bereits ein gutes Stück hinter sich gelegt, als sie eine Stimme hinter sich vernahm. "Madame... Madame... so wartet doch.“ Wieder eine leise Hoffnung, die in ihr hoch kroch. Konnte es tatsächlich sein...? Sie drehte sich um. Das Gesicht in das sie blickte kannte sie nicht. „Ihr habt nach einem Arzt rufen lassen?" Ein Arzt? „Oh … ja.“ Erleichtert atmete sie auf. Ein Stein fiel ihr vom Herzen. Erst jetzt merkte sie, wie ihre Arme schmerzten von jener Last, die sie alleine bis hier her getragen hatte. Ihr Gesicht erhellte sich. „Euch schickt der Himmel.“ Sie beugte sich hinunter und ließ die junge Frau sanft auf den Boden gleiten. „Könnt ihr ihr helfen?“ Sie biss sich auf die Lippen, als sie sah, wie Melina da lag, der Hühnerknochen steckte nach, wie vor in ihrem Hals. Sie wusste nicht, was das zu bedeuten hatte. War dies der Grund, warum sie noch am Leben war? Warum hatte er nicht gesagt was er vor hatte? Sie hätte es verstanden, wenn dem so wäre. Rasch schob Salina diese Gedanken wieder beiseite, während sie hoffnungsvoll in Richtung des Heilers blickte.
Sie setzte ihren Weg fort. Ihre Hufe klackerten unter den mit Steinen belegten Boden. Nur noch ein paar Straßen weiter … Langsam fühlte sie die Schwere, die in ihren Armen lag … die Erschöpfung, die der Abend mitgebracht hatte. Sie konnte sich keinen Reim daraus machen, wie es so weit kommen konnte. Vielleicht wäre es besser gewesen ihn nicht zu begrüßen. Vielleicht hätte sie besser dafür gesorgt, dass die Tür besser verschlossen wurde und das Tier wäre nie hinein gekommen. Vielleicht hätte sie sich nach dem Vorfall besser zurück gezogen und ihm seinen Vergnügen nachkommen lassen, anstatt zu erwarten, dass er ihr helfen würde. Vielleicht hatte sie sich falsch ausgedrückt. Vielleicht wollte sie viel zu viel auf einmal… Vielleicht unter anderen Umständen, in einem anderen Leben hätten sie sich sogar gut verstanden. Viel zu viele vielleichts, viel zu wenig Sicherheit. Ein viel zu großes Risiko. Nur um nicht jener Tatsache ins Auge zu sehen, dass sie sich in seiner Nähe furchtbar hilflos und unbedeutend fühlte. Vielleicht hätte es einfach nicht sein sollen, stellte sie enttäuscht fest.
Sie war nicht sie selbst gewesen … nicht das was sie sein wollte. Konnte ein einzelner Mensch so etwas bewirken? War sie nicht bei Sinnen oder warum sonst hatte es nicht funktioniert, sich mit ihm zu verbinden? Jene Lust zu entfachen, die ansonsten beinahe schon erschreckend einfach von statten ging. Jene Energie, die ihr einst geholfen hatte ihren Vater zu retten und sich selbst aus dem Käfig zu befreien und ihr und ihrem Bordell zu einem guten Ruf zu verhelfen? Jene Energie, sie sie schützte und die ihr Überleben in einer Welt wie dieser sicherte. Wer war sie ohne? Was blieb dann noch übrig? Salina wagte es nicht diese Gedanken fortzusetzen. Viel zu lange hatte sie sich in Sicherheit gewogen, eine Sicherheit die keine war. Menschen sind ein seltsames Volk, das hatte ihr Vater ihr bereits gelehrt. Doch im Gegensatz zu ihm konnte sie sich nicht einfach so im Wald verstecken und sich über sie lustig machen. Oh, wie sie ihm manchmal darum beneidete! Nein, sie brauchte die Menschen … sie brauchte ihre Lust, wie andere Luft zum atmen brauchten. Dieses Verlangen war die Nahrung, die Succubi benötigten. Ein Fluch und zugleich ein Segen. Denn kaum ein Wesen war in der Lage ein derartiges Spektrum an tiefer Lust und Leidenschaft zu empfinden, wie Ihresgleichen.
Salina hatte bereits ein gutes Stück hinter sich gelegt, als sie eine Stimme hinter sich vernahm. "Madame... Madame... so wartet doch.“ Wieder eine leise Hoffnung, die in ihr hoch kroch. Konnte es tatsächlich sein...? Sie drehte sich um. Das Gesicht in das sie blickte kannte sie nicht. „Ihr habt nach einem Arzt rufen lassen?" Ein Arzt? „Oh … ja.“ Erleichtert atmete sie auf. Ein Stein fiel ihr vom Herzen. Erst jetzt merkte sie, wie ihre Arme schmerzten von jener Last, die sie alleine bis hier her getragen hatte. Ihr Gesicht erhellte sich. „Euch schickt der Himmel.“ Sie beugte sich hinunter und ließ die junge Frau sanft auf den Boden gleiten. „Könnt ihr ihr helfen?“ Sie biss sich auf die Lippen, als sie sah, wie Melina da lag, der Hühnerknochen steckte nach, wie vor in ihrem Hals. Sie wusste nicht, was das zu bedeuten hatte. War dies der Grund, warum sie noch am Leben war? Warum hatte er nicht gesagt was er vor hatte? Sie hätte es verstanden, wenn dem so wäre. Rasch schob Salina diese Gedanken wieder beiseite, während sie hoffnungsvoll in Richtung des Heilers blickte.
"Nein, nicht der Himmel, Sigur der Bursche von Me... ach egal." Unterbrach er sich selbst beim Anblick der jungen Frau.
"Heilige Flammenrose!" was ist das denn. Er begutachtete den Hühnerknochen skeptisch. Natürlich ahnte er, was dem Befund zugrunde lag, aber dennoch war das ein Kuriosum, dass er noch nicht so oft zu Gesicht bekommen hatte. Routiniert fühlte er Puls, schätzte auch die Kraft dahinter, fühlte die Temperatur. Dann okkupierte er einfach einen Mann, der wie ein Knecht aussah.
"He, Bursche, hilf tragen!"
Der wehrte sich kaum, der Medizinier war bekannt, mit dem verscherzte man es sich nicht.
"Bring ihn mir irgendwo hin, wo es sauber ist und ich Licht habe!"
Er warf der Frau einen langen Blick zu, über die klobigen Gläser seiner Monokel Brille hinweg.
"Und ihr, Madam, erklärt mir jetzt genau, was der Frau zugestoßen ist? Hat sie sich an der Meeresfrüchteplatte vergriffen?"
"Heilige Flammenrose!" was ist das denn. Er begutachtete den Hühnerknochen skeptisch. Natürlich ahnte er, was dem Befund zugrunde lag, aber dennoch war das ein Kuriosum, dass er noch nicht so oft zu Gesicht bekommen hatte. Routiniert fühlte er Puls, schätzte auch die Kraft dahinter, fühlte die Temperatur. Dann okkupierte er einfach einen Mann, der wie ein Knecht aussah.
"He, Bursche, hilf tragen!"
Der wehrte sich kaum, der Medizinier war bekannt, mit dem verscherzte man es sich nicht.
"Bring ihn mir irgendwo hin, wo es sauber ist und ich Licht habe!"
Er warf der Frau einen langen Blick zu, über die klobigen Gläser seiner Monokel Brille hinweg.
"Und ihr, Madam, erklärt mir jetzt genau, was der Frau zugestoßen ist? Hat sie sich an der Meeresfrüchteplatte vergriffen?"
- Madame Salina
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- Beiträge: 19
- Registriert: Samstag 21. Mai 2022, 20:41
- Lebenslauf:
Salina seufzte. Noch einmal erzählte sie was sich an den Abend zugetragen hatte. Sie erzählte von dem Katzenbiss. Davon, wie sie das Mädchen zu einem Heiler bringen wollte und von dem Zwischenfall, der sich ereignet hatte, als sie zu ersticken drohte. Die nicht relevanten Dinge ließ sie dabei aus. Es war nicht wichtig. Nichts war wichtig, abgesehen von der Gesundheit ihrer Mitarbeiterin. Es war nicht das erste Mal, dass eine Hure eine Infektion erleidet. In Zeiten wie diesen kam dies sogar öfter vor. Der Tod lauerte überall, weswegen die Geburtenrate immer sehr hoch war. Doch das, was an diesem Abend geschehen war … die Art und Weise wie es von statten ging … Sie hatte ein derartiges Schicksal nicht verdient.
Alles was schief gehen kann, wird schief gehen irgendwann … und so war es auch in diesem Fall. Salina schloss dieses Kapitel so gut es ging ab. Sie brauchte erst einmal Abstand von dem Thema. Von allem … von der Welt. Von all dem Schwachsinn, der sie Tag für Tag belastete. Sie brauchte Zeit um dies alles zu verarbeiten und so nahm sie sich eine Zeit lang frei.
Alles was schief gehen kann, wird schief gehen irgendwann … und so war es auch in diesem Fall. Salina schloss dieses Kapitel so gut es ging ab. Sie brauchte erst einmal Abstand von dem Thema. Von allem … von der Welt. Von all dem Schwachsinn, der sie Tag für Tag belastete. Sie brauchte Zeit um dies alles zu verarbeiten und so nahm sie sich eine Zeit lang frei.
- Vajdan Jaromer
- Spieler Level 1
- Beiträge: 92
- Registriert: Freitag 18. Februar 2022, 13:31
- Lebenslauf: Vájdan
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von/nach: Vom Chamäleon zur Feuerlilie
Datum: 17. September 1277, früher Abend
betrifft: Sindra, Faro, Salina
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Vajdán hatte begonnen wieder durch die Straßen zu wandern und weil es schon gegen Abend ging waren es die einschlägigen Kneipen und Etablissements die vor allem Licht zeigten. Die Händler auf den größeren Plätzen hatten begonnen, die Markisen herunter zu klappen und ihre Wägen zu verschlissen. Von Zeit zu Zeit stolperte man am Boden noch über einen einzelnen Fisch, einen Topf oder Bescher und andere beschädigte Waren, die der Einfachheit halber einfach dort gelandet waren und erst sehr viel später ihren Weg in die Kanalisation finden würden.
Allerdings stolperte Vajdán nicht, er hatte seinerzeit gelernt beim gehen die Füße zu heben.
Sein Pferd hatte er am 'Chamäleon' gelassen, auch wenn es ein nervenstarkes Tier war, für die Wache ausgebildet, so ging er doch lieber alleine. Auch der Hund, Faro folgte ihm mit etwas Abstand, wer wiederum Faro folgte ahnte er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.
Der Hauptmann in zivil selbst hielt die Augen offen. Wonach er Ausschau hielt wusste er selbst nicht so genau, er war hier nicht im Dienst und hatte auch keine Befugnisse in dieser Stadt, aber eine alte Gewohnheit legte man eben nicht ab. Er beobachtete die Menschen und lernte, sammelte Beobachtungen und Verhaltensweisen.
Seit er sich zurückerinnerte war er Wachmann.
Das war zwar nicht sehr lange, denn vor etwas mehr als einen Jahr hatte er sein Gedächtnis verloren. Er hatte die Erinnerungen zurückerlangt, die meisten zumindest, doch seit dem teilte sich sein Leben in diese zwei Hälften, alles davor und alles danach.
Wer er zuvor gewesen war schien klar, doch der Vorfall hatte ihm die Möglichkeit gegeben, neu anzufangen. Es ihm dennoch schwer gefallen, es zu nutzen.
Und eigentlich sollte er sein Leben nun in drei Teile spalten: Alles was nach der Reise gekommen war, denn erst diese ermöglichte ihm erst einen echten Neuanfang.
Und doch hatte er wieder an alten Gewohnheiten festgehalten, denn wenn er eines wusste, dann dass er sich als Wächter sah. Er war derjenige, der Recht und Ordnung aufrecht erhielt. Dabei meinte er gar nicht immer das geltende Gesetz, er hatte eine eigene Vorstellung davon entwickelt, was er für rechtens hielt, dabei vertraute er auf die Manifeste von Philosophen, die in dieser Welt wohl noch keiner kannte, deren Diktat er aber für überzeugend hielt.
Und wie immer, wenn er umherwanderte flossen seine Gedanken, seine Erinnerungen, verknüpften sich und bildeten Strukturen. Das war der Grund weswegen er sich dieses Verhalten angeeignet hatte, denn nichts tat er ohne Grund. Er selbst fühlte kaum etwas, oftmals fiel es ihm daher auch schwer, genau zu verstehen, was die Menschen antrieb. Doch er beobachtete, erstellte seine eigenen Statistiken und näherte sich der menschlichen Psyche empirisch. Manchmal jedoch irrte er, doch sehr oft auch sah er mehr als andere, denn er begriff schnell wie ein Mensch funktionierte. Umso mehr faszinierten ihn all jene, bei denen er es nicht verstand und starke Emotionen zogen ihn an wie das Licht die Motten.
Seine Schritte führten ihn nun geradewegs auf das Bordell zu. Die Sonne war noch nicht ganz untergegangen, noch erhellten ihre letzten Strahlen die Straßen und tauchten sie in unwirkliches Licht.
Er hatte tatsächlich, seit er hierher gekommen war begonnen, diese Art der körpernahem Dienstleistung ausgiebig zu nutzen. Er war es müde, seine Fertigkeit dazu zu nutzen, die Damenwelt zu verführen vor allem weil er hatte lernen müssen, wie schnell sich dies verselbstständigte, außer Kontrolle geriet und kompliziert wurde. Es war nun auch kein Spiel mehr, dass er gerne spielte, er hatte sich zu verschlossen. Hätte ihn jemand zur Rede gestellt, der ihn noch vor mehr als einem Jahr gekannt hätte, Leonid zum Beispiel, er hätte sicher eine vollkommen rationale Erklärung gefunden, doch Leonid war nicht hier, und wahrscheinlich hätte sogar er erkannt, dass sein ehemaliger Kollege wohl tief verletzt worden war, und deswegen den letzten Rest Menschlichkeit ausgemerzt hatte.
Vajdán selbst sah nur die pragmatischen Gründe.
Bordelle waren einfach und leicht zu handhaben. Keine persönlichen Verstrickungen, man bezahlte und damit dar die Sache abgegolten. Keine Bindung, keine Emotion. Gut, eine Schwierigkeit gab es, denn er merkte es und mochte es gar nicht, wenn man ihm etwas vorspielte, denn was die meisten der Damen nicht begriffen war, dass es ihm bei alle dem nicht um seine eigen körperliche Abfertigung ging, sondern, dass er seine Befriedigung aus der Spiegelung der Emotionen der Frau zog, daher hatte er in Oxenfurt schnell die guten von den schlechten Etablissements separiert. Er hatte ein paar Damen gefunden, die sich auf seine Forderungen eingelassen hatten und es auch nie bereuten. Weder monetär noch was die Dienstleitung selbst anging.
Auch wenn er eine gute Lösung gefunden hatte, blieb er aufgeschlossen.
Vielleicht war in seinem Inneren nicht alles verloren, denn immer wieder trieb ihn auch die Neugier an. Und so führten seine Schritte ihn zur Feuerlilie.
Vielleicht gehörte er zu den wenigen, die einen verborgenen Scherz dahinter sahen.
Ausgerechnet eine Anlehnung an den Namen des keuschen Ritterordens trug das Bordell. Umso mehr zog es ihn an.
Vor dem Eingang wurde er bereits von zwei leichten Damen begrüßt, sie trugen nur knappe Höschen, Reiterstiefel und Korsette, die nur das nötigste verhüllten und die Vorzüge hervorhoben, doch tatsächlich sprang er kaum auf solche Reize an, auch wenn er seinen Blick, und das war lediglich eine antrainierte Geste, lange genug auf der Auslage verweilte, um Interesse zu signalisieren.
Aber keine von beiden genügte seinen hohen Ansprüchen.
Er war großgewachsen, schlank, seine helle Haut und die Haare waren von der Farbe wie Sand. Er trug sie mittlerweile etwas länger, aber am Hinterkopf zu einem sauberen Zopf gebunden, den Bart kurz und sauber gestutzt. Seine hellen eisblauen Augen suchten immer wach die Umgebung ab und ihnen schien kaum etwas zu entgehen. Dabei bewegte er sich ruhig und bewusst, jeder Schritt wirkte bei ihm einstudiert, denn gewissermaßen war er es. Er beobachtete die Menschen, imitierte ihre Gestik und Mimik. Manchen schien sein Lächeln wohl aufgesetzt, doch nur jenen, die genauer hinsahen, einen flüchtigen Blick konnte er immer überzeugen.
Er selbst neigte kaum zu Körpergeruch, statt dessen umgab ihn immer ein Duft von seltenen Gewürzen, Pfeffer und Sandelholz. Auch ein Teil seines unglücklichen Erbes, ebenso wie seine ansonsten ebenmäßigen Gesichtszüge.
Man hätte ihn für einen Elfen halten können, allerdings zeigte er nicht die für dieses Volk typische eher dreieckige Schädelform, und seine Ohren waren auch nicht andeutungsweise spitz, doch für einen Mischling konnte man ihn durchaus halten. Er hatte selten etwas unternommen um das richtig zu stellen, außer damals als er seinen Dienst angetreten hatte, da musste er möglichst nachhaltig belegen, dass er ein Mensch war und gedachte die Ordnung der Menschen aufrecht zu erhalten. Dazu hatte all seinen unmenschlichen Talente eingesetzt und konnte überzeugen.
von/nach: Vom Chamäleon zur Feuerlilie
Datum: 17. September 1277, früher Abend
betrifft: Sindra, Faro, Salina
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Vajdán hatte begonnen wieder durch die Straßen zu wandern und weil es schon gegen Abend ging waren es die einschlägigen Kneipen und Etablissements die vor allem Licht zeigten. Die Händler auf den größeren Plätzen hatten begonnen, die Markisen herunter zu klappen und ihre Wägen zu verschlissen. Von Zeit zu Zeit stolperte man am Boden noch über einen einzelnen Fisch, einen Topf oder Bescher und andere beschädigte Waren, die der Einfachheit halber einfach dort gelandet waren und erst sehr viel später ihren Weg in die Kanalisation finden würden.
Allerdings stolperte Vajdán nicht, er hatte seinerzeit gelernt beim gehen die Füße zu heben.
Sein Pferd hatte er am 'Chamäleon' gelassen, auch wenn es ein nervenstarkes Tier war, für die Wache ausgebildet, so ging er doch lieber alleine. Auch der Hund, Faro folgte ihm mit etwas Abstand, wer wiederum Faro folgte ahnte er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.
Der Hauptmann in zivil selbst hielt die Augen offen. Wonach er Ausschau hielt wusste er selbst nicht so genau, er war hier nicht im Dienst und hatte auch keine Befugnisse in dieser Stadt, aber eine alte Gewohnheit legte man eben nicht ab. Er beobachtete die Menschen und lernte, sammelte Beobachtungen und Verhaltensweisen.
Seit er sich zurückerinnerte war er Wachmann.
Das war zwar nicht sehr lange, denn vor etwas mehr als einen Jahr hatte er sein Gedächtnis verloren. Er hatte die Erinnerungen zurückerlangt, die meisten zumindest, doch seit dem teilte sich sein Leben in diese zwei Hälften, alles davor und alles danach.
Wer er zuvor gewesen war schien klar, doch der Vorfall hatte ihm die Möglichkeit gegeben, neu anzufangen. Es ihm dennoch schwer gefallen, es zu nutzen.
Und eigentlich sollte er sein Leben nun in drei Teile spalten: Alles was nach der Reise gekommen war, denn erst diese ermöglichte ihm erst einen echten Neuanfang.
Und doch hatte er wieder an alten Gewohnheiten festgehalten, denn wenn er eines wusste, dann dass er sich als Wächter sah. Er war derjenige, der Recht und Ordnung aufrecht erhielt. Dabei meinte er gar nicht immer das geltende Gesetz, er hatte eine eigene Vorstellung davon entwickelt, was er für rechtens hielt, dabei vertraute er auf die Manifeste von Philosophen, die in dieser Welt wohl noch keiner kannte, deren Diktat er aber für überzeugend hielt.
Und wie immer, wenn er umherwanderte flossen seine Gedanken, seine Erinnerungen, verknüpften sich und bildeten Strukturen. Das war der Grund weswegen er sich dieses Verhalten angeeignet hatte, denn nichts tat er ohne Grund. Er selbst fühlte kaum etwas, oftmals fiel es ihm daher auch schwer, genau zu verstehen, was die Menschen antrieb. Doch er beobachtete, erstellte seine eigenen Statistiken und näherte sich der menschlichen Psyche empirisch. Manchmal jedoch irrte er, doch sehr oft auch sah er mehr als andere, denn er begriff schnell wie ein Mensch funktionierte. Umso mehr faszinierten ihn all jene, bei denen er es nicht verstand und starke Emotionen zogen ihn an wie das Licht die Motten.
Seine Schritte führten ihn nun geradewegs auf das Bordell zu. Die Sonne war noch nicht ganz untergegangen, noch erhellten ihre letzten Strahlen die Straßen und tauchten sie in unwirkliches Licht.
Er hatte tatsächlich, seit er hierher gekommen war begonnen, diese Art der körpernahem Dienstleistung ausgiebig zu nutzen. Er war es müde, seine Fertigkeit dazu zu nutzen, die Damenwelt zu verführen vor allem weil er hatte lernen müssen, wie schnell sich dies verselbstständigte, außer Kontrolle geriet und kompliziert wurde. Es war nun auch kein Spiel mehr, dass er gerne spielte, er hatte sich zu verschlossen. Hätte ihn jemand zur Rede gestellt, der ihn noch vor mehr als einem Jahr gekannt hätte, Leonid zum Beispiel, er hätte sicher eine vollkommen rationale Erklärung gefunden, doch Leonid war nicht hier, und wahrscheinlich hätte sogar er erkannt, dass sein ehemaliger Kollege wohl tief verletzt worden war, und deswegen den letzten Rest Menschlichkeit ausgemerzt hatte.
Vajdán selbst sah nur die pragmatischen Gründe.
Bordelle waren einfach und leicht zu handhaben. Keine persönlichen Verstrickungen, man bezahlte und damit dar die Sache abgegolten. Keine Bindung, keine Emotion. Gut, eine Schwierigkeit gab es, denn er merkte es und mochte es gar nicht, wenn man ihm etwas vorspielte, denn was die meisten der Damen nicht begriffen war, dass es ihm bei alle dem nicht um seine eigen körperliche Abfertigung ging, sondern, dass er seine Befriedigung aus der Spiegelung der Emotionen der Frau zog, daher hatte er in Oxenfurt schnell die guten von den schlechten Etablissements separiert. Er hatte ein paar Damen gefunden, die sich auf seine Forderungen eingelassen hatten und es auch nie bereuten. Weder monetär noch was die Dienstleitung selbst anging.
Auch wenn er eine gute Lösung gefunden hatte, blieb er aufgeschlossen.
Vielleicht war in seinem Inneren nicht alles verloren, denn immer wieder trieb ihn auch die Neugier an. Und so führten seine Schritte ihn zur Feuerlilie.
Vielleicht gehörte er zu den wenigen, die einen verborgenen Scherz dahinter sahen.
Ausgerechnet eine Anlehnung an den Namen des keuschen Ritterordens trug das Bordell. Umso mehr zog es ihn an.
Vor dem Eingang wurde er bereits von zwei leichten Damen begrüßt, sie trugen nur knappe Höschen, Reiterstiefel und Korsette, die nur das nötigste verhüllten und die Vorzüge hervorhoben, doch tatsächlich sprang er kaum auf solche Reize an, auch wenn er seinen Blick, und das war lediglich eine antrainierte Geste, lange genug auf der Auslage verweilte, um Interesse zu signalisieren.
Aber keine von beiden genügte seinen hohen Ansprüchen.
Er war großgewachsen, schlank, seine helle Haut und die Haare waren von der Farbe wie Sand. Er trug sie mittlerweile etwas länger, aber am Hinterkopf zu einem sauberen Zopf gebunden, den Bart kurz und sauber gestutzt. Seine hellen eisblauen Augen suchten immer wach die Umgebung ab und ihnen schien kaum etwas zu entgehen. Dabei bewegte er sich ruhig und bewusst, jeder Schritt wirkte bei ihm einstudiert, denn gewissermaßen war er es. Er beobachtete die Menschen, imitierte ihre Gestik und Mimik. Manchen schien sein Lächeln wohl aufgesetzt, doch nur jenen, die genauer hinsahen, einen flüchtigen Blick konnte er immer überzeugen.
Er selbst neigte kaum zu Körpergeruch, statt dessen umgab ihn immer ein Duft von seltenen Gewürzen, Pfeffer und Sandelholz. Auch ein Teil seines unglücklichen Erbes, ebenso wie seine ansonsten ebenmäßigen Gesichtszüge.
Man hätte ihn für einen Elfen halten können, allerdings zeigte er nicht die für dieses Volk typische eher dreieckige Schädelform, und seine Ohren waren auch nicht andeutungsweise spitz, doch für einen Mischling konnte man ihn durchaus halten. Er hatte selten etwas unternommen um das richtig zu stellen, außer damals als er seinen Dienst angetreten hatte, da musste er möglichst nachhaltig belegen, dass er ein Mensch war und gedachte die Ordnung der Menschen aufrecht zu erhalten. Dazu hatte all seinen unmenschlichen Talente eingesetzt und konnte überzeugen.
Der riesige weiße Wolfshund folgte seinem Herrn. Und dem Hund folgte ebenfalls jemand.
Jemand huschte hinter ihm her, flitze von Schatten zu Schatten, beobachtete das Aussehen und die Bewegungen des Tieres ganz genau. Ein Zuschauer hätte sie für seltsam, vielleicht auch für irre gehalten, denn das hagere Mädchen in den zerrissenen, fleckigen Kleidern war regelrecht auf das Tier fixiert. Wenn der Hund an etwas schnupperte, zog auch sie die Nase kraus. Wenn das Tier sich umsah, ahmte sie die Bewegungen ansatzweise nach, achtete aber darauf, nicht gesehen zu werden bei ihrer seltsamen Überwachung.
Das Herrchen steuerte auf eines der Häuser zu, an den ihr Bruder….es war schwer die Erinnerungen aus ihren Gefühlen heraus zu halten. Er steuerte also auf eines der Häuser zu, an denen der Bruder des Mädchens das sie verkörperte sie hatte verkaufen wollen. Da durfte das Tier sicher nicht rein.
Vielleicht ergab sich da sogar die Gelegenheit, das Tier zu streicheln, wenn es dies zuließ.
Sindra war so gespannt und aufgeregt. Ihr Herr würde sich bestimmt freuen.
Jemand huschte hinter ihm her, flitze von Schatten zu Schatten, beobachtete das Aussehen und die Bewegungen des Tieres ganz genau. Ein Zuschauer hätte sie für seltsam, vielleicht auch für irre gehalten, denn das hagere Mädchen in den zerrissenen, fleckigen Kleidern war regelrecht auf das Tier fixiert. Wenn der Hund an etwas schnupperte, zog auch sie die Nase kraus. Wenn das Tier sich umsah, ahmte sie die Bewegungen ansatzweise nach, achtete aber darauf, nicht gesehen zu werden bei ihrer seltsamen Überwachung.
Das Herrchen steuerte auf eines der Häuser zu, an den ihr Bruder….es war schwer die Erinnerungen aus ihren Gefühlen heraus zu halten. Er steuerte also auf eines der Häuser zu, an denen der Bruder des Mädchens das sie verkörperte sie hatte verkaufen wollen. Da durfte das Tier sicher nicht rein.
Vielleicht ergab sich da sogar die Gelegenheit, das Tier zu streicheln, wenn es dies zuließ.
Sindra war so gespannt und aufgeregt. Ihr Herr würde sich bestimmt freuen.
- Vajdan Jaromer
- Spieler Level 1
- Beiträge: 92
- Registriert: Freitag 18. Februar 2022, 13:31
- Lebenslauf: Vájdan
Ehe Vajdán eintrat sah er aus den Augenwinkeln eine Bewegung, die ihn innehalten ließ. Es war nicht nur Faro, er hatte ja erwartet, dass der ihn irgendwann einholen würde, es war vielmehr das Mädchen, dass den großen Hund zu verfolgen und... nachzuahmen schien.
Das war, was ihn schließlich Innehalten ließ.
Faro, der Wachhund dazu trainiert magische Wesen, vor allem Fae aufzuspüren, schien sich an ihrem Verhalten nicht im geringsten zu stören. Er reagierte noch weniger auf sie als wäre sie ein Kind, das spielen wollte. Menschen behandelte er mit Geduld, und die merkte man ihm auch an. Seine Haltung, wie er die Ohren drehte und die Rute still hielt zeigte Aufmerksamkeit. Er knurrte nicht, nicht bei Menschen, in diesem Regungen war er sehr sparsam, aber er beobachtete. Und dieses Mädchen schien er zu akzeptieren als wäre es ein Welpe, als wäre es seinesgleichen.
Deshalb blieb Vajdán im Eingang stehen, drehte noch einmal um und wartete bis Faro beim ihm war, sich vor ihn hinsetzte und ihn aufmerksam musterte.
Das war, was ihn schließlich Innehalten ließ.
Faro, der Wachhund dazu trainiert magische Wesen, vor allem Fae aufzuspüren, schien sich an ihrem Verhalten nicht im geringsten zu stören. Er reagierte noch weniger auf sie als wäre sie ein Kind, das spielen wollte. Menschen behandelte er mit Geduld, und die merkte man ihm auch an. Seine Haltung, wie er die Ohren drehte und die Rute still hielt zeigte Aufmerksamkeit. Er knurrte nicht, nicht bei Menschen, in diesem Regungen war er sehr sparsam, aber er beobachtete. Und dieses Mädchen schien er zu akzeptieren als wäre es ein Welpe, als wäre es seinesgleichen.
Deshalb blieb Vajdán im Eingang stehen, drehte noch einmal um und wartete bis Faro beim ihm war, sich vor ihn hinsetzte und ihn aufmerksam musterte.